Bauernmarkt und Sonnenschein

Lebenstedt  Die Werbegemeinschaft „CityLebenstedt“ zählte mehr als 5000 Gäste in der Innenstadt. Das Wetter spielte mit.

„Bombig!“ Mit dem einen Wort fasst der stellvertretende Vorsitzende der „CityLebenstedt", Jürgen Neumann, den diesjährigen Bauernmarkt zusammen. „Wir sind außerordentlich zufrieden und freuen uns darüber, dass das Wetter so toll mitgespielt hat.“ Besucherzahlen ließen sich immer schwer schätzen, so Neumann, aber es seien auf jeden Fall mehr als 5000 am Wochenende gewesen.

Zufrieden seien auch die Kaufleute in der Innenstadt gewesen, die ihre Geschäfte am Sonntag für die Kundschaft geöffnet hatten. „Die Menschen haben die Möglichkeit für das Einkaufen drinnen wie draußen genutzt“, freut sich Neumann. Wieder einmal habe deutlich gemacht werden können, dass das echte Einkaufserlebnis, das am Computer nicht zu haben sei, viel Spaß mache.

Schon am Eröffnungstag, am Freitag, war viel los in der Innenstadt. Obwohl wegen des Feiertags die Geschäfte geschlossen waren, bummelten zahlreiche Besucher über den Bauernmarkt und genossen es, in der Sonne sitzend, etwas zu essen oder zu trinken.

Unter anderen am Monument waren dafür wieder Tische und Bänke aufgestellt worden. Zudem gab es dort auf der Bühne immer wieder auch Live-Musik, die den Aufenthalt noch lohnender machte.

Das Angebot war auch dieses Mal wieder breit gefächert. Wie gewöhnlich, gab es lange Schlangen bei den Kartoffelpuffern. Aber auch die anderen Anbieter von Leckereien, süßen wie deftigen, konnten sich nicht über zu wenig Appetit beschweren.

Neben landwirtschaftlichen Produkten wie Kürbissen, Äpfeln oder auch Wurst und Brot konnten sich die Besucher auch mit Pflanzen für den herbstlichen Garten eindecken oder an einem der vielen Kunsthandwerksstände stöbern. Dort bekam man zum Beispiel schon Dekorationen für Weihnachten, warme Mützen und Socken oder aber Bilder und Schmuck.

Ein Erfolg sei laut Neumann auch der Thüringische Markt gewesen, der am Eingang zum „CityTor“ zu finden war. „Die Standbetreiber waren sehr zufrieden“, sagt Neumann.

Die Umsätze hätten gestimmt, und die Thüringer, die von der Spreewaldgurke bis zum Informationsmaterial viel Interessantes mitgebracht hatten, hätten sich wohlgefühlt. „Es ist denkbar, dass wir das zu einer ständigen Einrichtung machen“, bilanziert Neumann.

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