SV Innerstetal integriert Flüchtlinge in Spielbetrieb

Baddeckenstedt  Die Männer aus Afghanistan, Mali, dem Sudan und der Elfenbeinküste traten als „Innerstetal United“ an.

Das Flüchtlingsteam führten Dieter Masberg (von links), Christian Luszyk und Jörg Klein (ganz rechts) an die Fußballsparte im SVI heran.

Foto: Schacht

Das Flüchtlingsteam führten Dieter Masberg (von links), Christian Luszyk und Jörg Klein (ganz rechts) an die Fußballsparte im SVI heran. Foto: Schacht

Das vereinseigene Fußball-Hallenturnier nutzte der SV Innerstetal, um Flüchtlinge aus Mali, der Elfenbeinküste, dem Sudan und Afghanistan in das Sportgeschehen einzubeziehen. Der Sprecher des Ü50-Seniorenteams, Dieter Masberg, baute die Flüchtlinge unter dem Teamnamen „Innerstetal United“ in das Turniergeschehen ein. Sie waren mit Begeisterung und einem enormen Einsatzwillen bei der Sache.

Mustafa Bamba, Kaloli Meite (beide Elfenbeinküste), Mohammed Abdulbagdi (Sudan), Aly Diakite (Mali) sowie Afshin, Bahman, Valid und Shahmohammad Barakzei (alle Afghanistan) wurden vor dem Turnier von Masberg vorgestellt. Der Traineroldie führte anschließend zusammen mit dem ehemaligen Trainer des SVI, Jörg Klein, das Team der Neulinge erfolgreich durch die Veranstaltung.

Die Flüchtlinge, die momentan in Heere, Elbe und Burgdorf untergebracht sind, hatten schon zuvor an einigen Trainingseinheiten der Herren teilgenommen. Die Afrikaner aus Elbe haben bereits Spielerpässe beantragt und werden nach der Winterpause in der zweiten Herrenmannschaft des SV Innerstetal am Punktspielbetrieb in der 1. Nordharzklasse teilnehmen.

Das vereinsinterne Turnier gewann erwartungsgemäß die erste Herrenmannschaft mit drei Punkten Vorsprung auf die A-Jugend. Es folgten die Ü40-Senioren, die zweite Herrenmannschaft, die Ü32-Altherren, die B-Junioren und Innerstetal United.

Trotz seines letzten Platzes fand das zusammengestellte Flüchtlingsteam zwischendurch Grund zum Jubeln. Nach dem 1:0-Erfolg über die Ü32-Altherren sei bei den Männern „die Freude am Fußball deutlich zu spüren“ gewesen, freute sich Organisator Dieter Masberg über den gelungenen Schachzug der sportlichen Integration der Flüchtlinge aus Afrika und Vorderasien.

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