Riddagshausen und die Reformation

Braunschweig  Am Samstag finden an der Klosterkirche in Riddagshausen die 5. Zisterziensertage statt.

Reinhard Wetterau ist Mitorganisator der Veranstaltung.

Reinhard Wetterau ist Mitorganisator der Veranstaltung.

Foto: Thobaben

Ohne den Zisterzienser-Orden wäre Riddagshausen nicht das, was es jetzt ist. Der Stadtteil wurde vor mehr als 900 Jahren von den Mönchen erschlossen. Das Kloster mitsamt Kirche und die Teichlandschaft sind die bekanntesten Beispiele ihres Schaffens. Bereits zum fünften Mal findet an diesem Samstag, 9. Juni, die Zisterziensertage mit zahlreichen Vorträgen im Marketing-Management-Institut gegenüber der Klosterkirche statt.

Stadtteilheimatpfleger Reinhard Wetterau hatte die Veranstaltung 2013 mit dem Leiter des Instituts für Braunschweigische Regionalgeschichte der TU, Professor Gerd Biegel, ins Leben gerufen. Seitdem fand sie jährlich statt – bis auf 2017. „Wir haben auf einen zweijährigen Rhythmus umgestellt“, erklärt Wetterau. Themen gebe es zwar mehr als genug. Doch der organisatorische Aufwand sei groß.

Zuletzt drehte sich bei den Zisterziensertagen 2016 alles um die Klosterkirche, die in dem Jahr 800 Jahre alt wurde. Diesmal steht ein anderes Jubiläum im Fokus: Vor 450 Jahren, im Jahr 1568, wurde die Reformation in Riddagshausen eingeführt.

Von 10 bis 16.30 Uhr werden sich die Referenten Wetterau, Biegel, Angela Klein vom Braunschweigischen Landesmuseum, Sebastian Besgen vom Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte sowie der Pastor i.R. Dietrich Kuessner in ihren Vorträgen der Zisterzienser-Vergangenheit nähern.

Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen. Der Eintritt ist frei.

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