Interaktive Karte: Die großen Bauprojekte in Braunschweig

Braunschweig.  Die Stadt soll wachsen und weist weitere Baugebiete aus. Wir zeigen die wichtigsten Projekte im Überblick und auf einer interaktiven Karte.

An der Spinnerstraße im Westlichen Ringgebiet, am Alsterplatz in der Weststadt, im neuen Nördlichen Ringgebiet und auf dem Gelände der früheren Heinrich-der-Löwe-Kaserne sowie an vielen anderen Stellen in der Stadt entstehen Wohnungen.

An der Spinnerstraße im Westlichen Ringgebiet, am Alsterplatz in der Weststadt, im neuen Nördlichen Ringgebiet und auf dem Gelände der früheren Heinrich-der-Löwe-Kaserne sowie an vielen anderen Stellen in der Stadt entstehen Wohnungen.

Foto: Cornelia Steiner

Zurzeit entstehen in der Stadt so viele Baugebiete wie noch nie – und weitere sind geplant. Der Auftrag des Rates im Jahr 2015 lautete, bis zum Jahr 2020 Planungsrecht für insgesamt 5000 Wohnungen zu schaffen. Inzwischen spricht die Stadtverwaltung sogar davon, in den nächsten fünf Jahren möglichst mehr als 6000 Wohneinheiten auf den Markt zu bringen.

Ein Kraftakt, der dafür sorgen soll, dass alle Menschen guten Wohnraum finden – sowohl im Bereich des sozialen Wohnungsbaus, als auch im hochpreisigen Segment und natürlich dazwischen. Auffallend ist, dass im vergangenen Jahr mehr Menschen aus Braunschweig ins Umland gezogen sind, als von dort in die Stadt kamen. Dies wird vor allem daran liegen, dass insbesondere auf dem Land günstigere Wohnungen und Baugrundstücke zu haben sind.

Anders sah es hingegen beim sogenannten überregionalen Wanderungssaldo aus: Der Zuzug von Menschen aus größerer Entfernung, vor allem aus dem Ausland und dem übrigen Niedersachsen, überwog deutlich den Wegzug in entferntere Gegenden. Die Stadt setzt darauf, dass vor allem Arbeitskräfte aus den Bereichen Forschung, Entwicklung und Bildung zunehmend den Weg nach Braunschweig finden.

Trotz der im Vergleich zum Umland hohen Preise ist die Nachfrage nach Baugrundstücken und Wohnungen nach wie vor sehr hoch. Es gilt weiterhin, dass die Investoren bei fast allen Bauprojekten eine Quote von 20 Prozent Sozialwohnungen umsetzen müssen.

Neben Großprojekten – wie zum Beispiel im Nördlichen Ringgebiet, auf dem Gelände der ehemaligen Heinrich-der-Löwe-Kaserne und in Stöckheim-Süd – gibt es etliche kleinere Vorhaben: So entstanden etwa in Mascherode in einem ehemaligen Kuhstall 12 Wohnungen, am Cyriaksring werden in einer Baulücke 22 Wohnungen errichtet und am Zoo in Stöckheim 10 Wohnungen.

Ein besonders umfangreiches Projekt wird zurzeit gerade erst ins Leben gerufen: die Bahnstadt hinter dem Hauptbahnhof. Bis zu 700 Wohnungen sind dort irgendwann denkbar.

Alle aktuellen und geplanten Baugebiete Braunschweigs zeigt diese interaktive Karte

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