Corona in Braunschweig: Alle Fakten auf einen Blick

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Corona-Selbsttests vom Discounter - erste Zulassungen in Deutschland

Corona-Selbsttests vom Discounter - erste Zulassungen in Deutschland

In Deutschland soll es bereits in wenigen Tagen Corona-Schnelltests zur Eigenanwendung geben. Das zuständige Bundesinstitut erteilte Sonderzulassungen für drei Produkte zum Abstrich in der Nase. Die Selbsttests sollen unter anderem bei Discountern erhältlich sein.

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Braunschweig.  Aktuell am Sonntag: Inzidenz steigt auf 116,7. Eltern stärken Kita-Personal den Rücken. Im Marienstift ist es zu einem Corona-Ausbruch gekommen.

Die Zahl der Neuinfektionen bewegt sich weiterhin im zweistelligen Bereich. Die 7-Tage-Inzidenz in Braunschweig liegt am Sonntag, 18. April, laut dem Landesgesundheitsamt bei 116,7 (+ 4). Das heißt: Innerhalb der letzten sieben Tage gab es rund 117 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Laut der Stadt ist bei den Neuinfizierten eine deutliche Zunahme im Bereich der Kinder und Jugendlichen zu verzeichnen. Im Bereich der älteren Bevölkerung liegen die Werte deutlich niedriger als in der zweiten Welle der Pandemie.

Grundlage für die Inzidenz-Berechnung ist eine Gesamtzahl von 249.406 Einwohnern (laut der Landesstatistik). Nach wie vor kommt es dazu, dass das Landesgesundheitsamt und die Stadt Braunschweig unterschiedliche Zahlen ausweisen. Dies habe mit Software-Schnittstellen zu tun, heißt es. Man arbeite an einer Synchronisierung. Entscheidung für rechtliche Änderungen sind stets die Inzidenzwerte des Landesgesundheitsamtes.

Die aktuellen Zahlen am Sonntag, 18. April

Infizierte: 5331 (+51)
Aktuell Erkrankte: 640
Genesene: 4530
Todesfälle: 161 (+0) Alle bisher Verstorbenen waren im Alter zwischen 54 und 106 Jahren.

In Braunschweigs Krankenhäusern werden zurzeit 41 Patienten (-3 seit 17. April) im Zusammenhang mit Covid-19 behandelt, davon 12 auf der Intensivstation (Stand 18. April). Dabei kann es sich auch um Patienten aus der Region handeln. In den Krankenhäusern gelten Besuchsverbote.

Einen Überblick über die aktuellen Corona-Regeln in Braunschweig finden Sie hier. Momentan gilt die Stadt als Hochinzidenz-Kommune.

Aktueller Stand der Impfungen in Braunschweig

Das Impfzentrum in der Stadthalle hat bisher folgende Impfungen vorgenommen (Stand 16. April 2021):

Biontech
1. Impfung: 25.446
2. Impfung: 15.435

Moderna
1. Impfung: 1996
2. Impfung: 364

AstraZeneca
1. Impfung: 14.769

Gesamtsumme Impfungen: 58.028
davon Erstimpfungen: 42.211
davon Zweitimpfungen: 15.817
Impfquote Erstimpfungen: 17 Prozent (bezogen auf die Einwohnerzahl)
Impfquote Zweitimpfungen: 6,37 Prozent (bezogen auf die Einwohnerzahl)
Anzahl der Impfungen in Kalenderwoche 14 (6. bis 9. April):
7354 (KW 12: 4247)

Aktuelle Nachrichten aus Braunschweig

Hängepartie für Braunschweigs Händler und Gastronomen: Tapfer schlagen sie sich durch die Corona-Krise. Doch manchem Selbstständigen geht langsam die Luft aus.

Bauarbeiten an Braunschweigs Schulen lagen brach. Eine Woche lang konnte an den Schulgebäuden nicht gearbeitet werden: Hintergrund war eine neue Verordnung zur Corona-Testpflicht.

Braunschweigs Eltern stärken Kita-Personal den Rücken. Der Stadtelternrat ruft die „Danke-Aktion“ ins Leben: Kinder sind aufgerufen, ihren Betreuern ein Danke-Bild zu malen.

17 Prozent der Braunschweiger haben die Erstimpfung. Mehr als 6 Prozent haben die Zweitimpfung. Zahl der Neuinfektionen steigt weiter deutlich an. Die Stadt beteiligt sich am Impf-Wochenende.

Corona-Ausbruch im Braunschweiger Marienstift: 16 Beschäftigte wurden laut Krankenhaus-Sprecherin bislang positiv getestet – Ursache des Ausbruchs noch unbekannt.

Städtisches Klinikum: Intensivkapazität ist an der Grenze. Angesichts der Intensivversorgung von Corona-Patienten ist das OP-Programm erheblich eingeschränkt. Nur noch lebensrettende Eingriffe sind möglich.

Braunschweiger Kitas bekommen viel Unmut der Eltern zu spüren. Feuerwehr-Chef Torge Malchau appelliert an Eltern: Weder die Kita-Leitung noch die Erzieherinnen und Erzieher können etwas für die aktuelle Situation.

Holpriger Start der Selbsttests an Schulen: Der Stadtelternrat hält die Testpflicht dennoch für richtig. Manche Eltern aber wundern sich: Warum erhalten Schüler nur zwei Tests pro Woche?

„Till Eulenspiegel“ will Kitas für alle öffnen: Die Elterninitiative legt ein Selbsttest-Konzept zur Öffnung vor. Die Stadt aber kann es nicht genehmigen: Das Infektionsgeschehen ist zu hoch.

Braunschweigs Corona-Forscher hoffen auf 30 Millionen Euro vom Bund: Die Bundesregierung investiert nun doch in Corona-Medikamente – und zwar gleich 300 Millionen Euro. Davon wollen die Braunschweiger profitieren.

Die Inzidenz in Braunschweig liegt wieder über 100. Die Hochinzidenz-Regeln gelten weiterhin. Viele Schüler müssen weiter zu Hause bleiben.

Die Braunschweiger Schnelltestzentren sind bei Weitem nicht ausgelastet. Noch lassen sich viel weniger Bürger testen als möglich wäre. Die Verschiebung des Modellprojekts für Öffnungen verärgert die Betreiber der Zentren.

Das Verschieben des Modellprojekts führt zu Frust: Händler, Gastronomen und Fitnessstudio: Alle hatten auf die Öffnung ab Donnerstag gehofft und sind jetzt enttäuscht. Wir haben uns umgehört.

Wartezeiten im Braunschweiger Impfzentrum: Die Stadt bittet um Verständnis. Viele Aufklärungs- und Anamnesebögen mussten neu ausgefüllt werden. Aktualisierte Formulare gibt es im Internet.

Astrazeneca-Wirrwarr: Der Impfstoff wird nicht mehr für Menschen unter 61 empfohlen. Wer einen Termin im Braunschweiger Impfzentrum hat, kann trotzdem kommen und erhält auf Wunsch anderen Impfstoff.

Online bestellen, abholen oder liefern lassen und dabei die lokalen Betriebe unterstützen: Unter www.braunschweig.de/bestellen-liefern finden Interessierte eine Übersicht der Abhol- und Lieferangebote von Cafés und Restaurants sowie Dienstleistern und Geschäften in Braunschweig.

Verdacht auf Corona – was tun?

Wer die unten aufgeführten Kriterien erfüllt, sollte seinen Hausarzt anrufen. Bitte NICHT in die Notaufnahmen der Kliniken gehen. Hörgeschädigte können eine Mail an buergertelefon@braunschweig.de schicken. Außerhalb der Hausarzt-Sprechzeiten: Ärztlicher Bereitschaftsdienst116117.

Die Testkriterien des Robert-Koch-Instituts:

- schwere respiratorische Symptome (bspw. durch akute Bronchitis oder Pneumonie, Atemnot oder Fieber)

- Störung des Geruchs- und Geschmackssinns

- Erkrankungssymptome und Kontakt mit einem bestätigten Covid-19-Fall

- Verschlechterung des klinischen Bildes nach anhaltenden akuten respiratorischen Symptomen (wie Husten, Schnupfen, Fieber)

- Akute respiratorische Symptome jeder Schwere insbesondere bei Zugehörigkeit zu Risikogruppe ODER Tätigkeit in Pflege, Arztpraxis, Krankenhaus ODER möglicher Exposition (z.B. Veranstaltungen mit unzureichender Einhaltung der AHA+L-Regeln) ODER Kontakt zu Personen mit akuter respiratorischer Erkrankung (im Haushalt oder Cluster ungeklärter Ursache UND 7-Tages-Inzidenz > 35/100.000) ODER erfolgtem Kontakt zu vielen Personen ODER weiterhin (prospektiv) engem Kontakt zu vielen Personen oder Risikopatienten.

Wichtig: Unverändert bleibt die dringende Empfehlung des RKI, sich bei jeglicher neu aufgetretener akuter respiratorischer Symptomatik, die auf eine akute Atemwegsinfektion hindeutet, unabhängig vom Ergebnis des Antigentests auf SARS-CoV-2, für mindestens 5 Tage häuslich zu isolieren und erst nach weiteren 48 Stunden ohne Symptome die Isolierung zu beenden.

Alles Wichtige rund um Kita, Schule und Uni

Schon im Frühjahr hatten Lehramtsstudierende der TU Braunschweig Schülern während der Homeschooling-Zeit geholfen. Jetzt ist das Projekt „Lern-Buddies“ erneut gestartet. Eltern und Schüler können sich melden.

Lern-Buddies der TU Braunschweig bieten Schülern Hilfe an

Das Verwaltungsgericht hat entschieden, dass es kein grundsätzliches Anrecht auf Homeschooling gibt. Geklagt hatten zwei Braunschweiger Schüler, deren Eltern einer Risiko-Gruppe angehören.

Braunschweiger Gericht- Kein Anspruch auf Corona-Homeschooling

Der Stadtschülerrat hatte noch im alten Schuljahr ein Video gedreht mit Tipps, wie sich Schüler am besten vor einer Infektion schützen können. Fünf Regeln werden insgesamt aufgestellt. Inzwischen gibt es auch ein Video für Grundschulen.

Braunschweigs Stadtschülerrat dreht Video zur Schul-Hygiene

Braunschweiger Schüler drehen Hygiene-Video für Grundschüler


Hilfe und Unterstützung in der Corona-Krise

Braunschweig will die Hilfe für die Kulturszene ausweiten. Kulturdezernentin Anja Hesse erläutert die Initiative der Stadt und kritisiert die Förderpolitik von Land und Bund.

Braunschweig will Hilfe für Kulturszene ausweiten

Ein Projektbündnis, zu dem auch Eintracht Braunschweig gehört, macht sich für die Prostituierten in der Bruchstraße stark.

Die Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport bietet nach wie vor eine Corona-Hilfsbörse an. Menschen, die Unterstützung brauchen, bekommen unbürokratisch eine Helferin oder einen Helfer vermittelt. Die Hilfsaktionen werden ausschließlich ehrenamtlich ausgeführt und sind kostenfrei. Helfer und Hilfsbedürftige können sich melden: www.freiwillig-engagiert.de

Im Corona-Härtefallfonds ist noch Geld für Kultureinrichtungen und Kulturschaffende. Die Kulturdezernentin weist darauf hin, dass auch bildende Künstler Anspruch auf die städtische Förderung haben, die Einnahmeausfälle aus coronabedingt abgesagten Ausstellungen haben. Für die Wirtschaft ist der Härtefallfonds zurzeit nur eingeschränkt nutzbar. Der Grund: Es gibt neue Förderbedingungen bei Land und Bund. Bislang wurden 1,25 Millionen Euro an die Wirtschaft ausgezahlt. Alle Infos dazu gibt es hier: www.braunschweig.de/corona-hilfsfonds

Das Projekt #wirzusammen ist beendet: Rund 100.000 Euro sind laut den Initiatoren zusammengekommen. Der Erlös kommt jetzt 115 Unternehmen und Künstlern zugute.

Braunschweigs Gabenzaun ist umgezogen: Weiterhin können Spenden für Wohnungslose und andere Bedürftige abgegeben werden: jetzt ein paar Meter weiter am „Lebensmittelpunkt“ vor dem Theologischen Zentrum in der Schützenstraße.

Die Solidarität angesichts der Corona-Krise war und ist immens. Unzählige Braunschweiger bieten ihre Hilfe an – und etliche sind genau darauf angewiesen, ältere und kranke Nachbarn, Obdachlose, arme Familien mit Kindern, Pflegeheime, Gastronomen und Händler, Künstler, Studenten und viele mehr. Eine Übersicht über alle wichtigen Ansprechpartner und Projekte finden Sie hier. Inzwischen hat sich etliches normalisiert. Die Aufstellung zeigt dennoch etliche Ansprechpartner, Projekte und Spendenaktionen.

Die Stadt entlastet Unternehmen, die von der Corona-Pandemie betroffen sind. Auf Antrag kann die Gewerbesteuer gestundet werden. Vorauszahlungen sollen angepasst und Vollstreckungsmaßnahmen aufgeschoben werden.

Braunschweiger Gastronomen und Einzelhändler können auf der städtischen Internetseite auf ihre Abhol- und Lieferangebote hinweisen. Unter www.braunschweig.de/bestellen-liefern werden entsprechende Angebote gesammelt. Außerdem gibt es auf Instagram die Accounts supportyourlocal_bs und die „Lieferliste38“ eingerichtet.

Die IHK Braunschweig hat eine Beratungshotline für ihre Mitgliedsunternehmen geschaltet: Unter der Telefonnummer (0531) 4715-222 beraten die IHK-Mitarbeiter zu Fragen rund um Liquiditätshilfen, Gespräche mit Lieferanten und Vermietern, Staatliche Hilfen/Unterstützungsangebote von Bund und Land.

Auf der Internetseite der Stadt gibt es eine Übersicht zu allen Hilfspaketen und Ansprechpartnern für Unternehmen: www.braunschweig.de/wirtschaft-corona. Arbeitgeberverband, IHK, Handwerkskammer, Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und weitere Verbände und Einrichtungen wollen damit den Unternehmen vor Ort bei der Bewältigung der Corona-Krise bestmöglich zur Seite zu stehen.


Wichtige Telefonnummern

Die Corona-Hotline der Stadt unter (0531) 470-7000 ist montags bis freitags zwischen 7 und 18 Uhr sowie samstags und sonntags zwischen 10 und 15 Uhrerreichbar. Da auch die Hotline unter Corona-Bedingungen arbeiten muss und zeitweise viele Anrufe eingehen, wird es laut der Stadt nicht immer möglich sein, jedes Gespräch sofort entgegenzunehmen. Wichtig: Bei medizinischen Fragen oder Fragen zu einem Corona-Test sind weiterhin die Hausärzte oder außerhalb der Praxisöffnungszeiten der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117 zu kontaktieren. Die Hotline des Landes ist unter (0511) 120-6000 erreichbar.

Hilfe bei häuslicher Gewalt: In einer großangelegten Kampagne macht das Braunschweiger Gleichstellungsreferat auf das bundesweite Hilfe-Telefon aufmerksam: (0800) 0116016

Bei psychischen und familiären Problemen stehen die bekannten Braunschweiger Beratungsstellen auch jetzt grundsätzlich telefonisch zur Verfügung, etwa der Sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes unter (0531) 470-7272 und der Psychosoziale Krisendienst unter (0531) 470-7777.

Seit Kurzem gibt es den Physiotherapeuten-Notdienst. Der Eintrag auf der Seite www.physiotherapeuten-notdienst.de ist für alle Praxen kostenlos, egal ob Verbandsmitglied oder nicht. Patienten oder Kliniken können durch eine Suchfunktion schnell und einfach weiterhin geöffnete Praxen in der Nähe des Wohnortes des Patienten finden.


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Unsere Redaktionen sammeln alle wichtigen Infos zum Coronavirus auf lokalen FAQ-Seiten, die stets aktualisiert werden. Online sind die Überblicke aus Braunschweig, aus Wolfsburg, aus Wolfenbüttel, aus Gifhorn, aus Salzgitter, aus Peine und Helmstedt sowie aus Osterode.

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