Braunschweig prüft, Mundschutze in der Region zu produzieren

Braunschweig.  Es geht dabei um einfache Mundschutz für die Bevölkerung. Diese sorgen dafür, dass man das Übertragungsrisiko reduziert und andere schützt.

Bislang sind nur wenige Menschen mit Mundschutz unterwegs.

Bislang sind nur wenige Menschen mit Mundschutz unterwegs.

Foto: Norbert Jonscher

Der Corona-Krisenstab der Stadt kommt täglich zusammen. Die wichtigsten aktuellen Infos teilte heute Feuerwehr-Chef Torge Malchau im Videobeitrag auf der Facebook-Seite der Stadt mit. Demnach wurden inzwischen 73 Menschen in Braunschweig positiv auf das Corona-Virus getestet. Die gute Nachricht: 10 sind bereits wieder genesen. Von den zurzeit 63 Erkrankten müssen 3 im Krankenhaus behandelt werden. Alle anderen haben leichte Symptome und befinden sich zu Hause in Quarantäne.

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Malchau zufolge hat sich der Krisenstab heute unter anderem mit dem Thema Atemschutzmasken befasst. Wie bereits berichtet, gehen die Vorräte zur Neige. Zwar sind Zehntausende der FFP2-Masken für das Personal in Krankenhäusern, Arztpraxen und im Rettungsdienst bestellt, doch viele Bestellungen hängen zurzeit an innereuropäischen Grenzen fest. Der Feuerwehr-Chef geht davon aus, dass der restliche Vorrat in den Braunschweiger Kliniken und im Rettungsdienst ungefähr noch zwei Wochen reichen könnte – wenn die Patientenzahlen gleich bleiben.

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In Abstimmung mit den Krankenhäusern versuche man alles, um Masken zu bekommen, unter anderem auch über das Amtshilfeersuchen an das Land . Zugleich beschäftigt sich die Stadt auch mit Mundschutzen für die Bevölkerung, etwa Mehrweg-Mundschutze oder einfache aus Papier. Wie Malchau erläutert, gibt es bereits Gespräche mit potenziellen Produzenten, um solche Mundschutze hier in der Region produzieren zu lassen.

Wer einen Mundschutz trägt, schützt damit übrigens nicht sich selbst, sondern andere. Denn der Mundschutz verhindert, das Tröpfchen weit fliegen – das Übertragungsrisiko wird somit deutlich reduziert.

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