Braunschweig erhält 2,3 Millionen Euro für Breitbandausbau

Braunschweig.  Die Stadt kann nun Gebiete versorgen, die für private Netz-Anbieter nicht wirtschaftlich sind.

Mit dem Breitbandförderprogramm des Bundes fördert das BMVI den Ausbau der Breitbandinfrastruktur in Deutschland.

Mit dem Breitbandförderprogramm des Bundes fördert das BMVI den Ausbau der Breitbandinfrastruktur in Deutschland.

Foto: Patrick Pleul / dpa

Im Rahmen des Breitbandförderprogramms des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) erhält die Stadt Braunschweig einen Förderzuschuss von 2,3 Millionen Euro zum Ausbau ihres Breitbandnetzes. Das teilte am Wochenende der Braunschweiger CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Müller mit.

„Schnelles Internet“, so Müller, „sollte nicht von der Wohnlage abhängen. Mit dem Förderzuschuss von 2,3 Millionen Euro können wir in Braunschweig nun Gebiete mit schnellem Internet versorgen, die die privaten Anbieter aus Gründen der Wirtschaftlichkeit bisher außen vor gelassen haben.“

Hohe und stabile Datenübertragungsraten seien für die privaten Haushalte, Unternehmen, aber vor allem auch Schulen und Krankenhäuser unerlässlich.

Mit dem Breitbandförderprogramm des Bundes fördert das BMVI den Ausbau der Breitbandinfrastruktur in Deutschland. Ziel ist es, bis 2025 einen flächendeckenden Ausbau mit Gigabit-Netzen (Übertragungsgeschwindigkeit von über 1000 Mbit/s) in bisher unterversorgten Gebieten zu erreichen.

Die Förderung erfolgt als einmaliger nicht rückzahlbarer Zuschuss. Ende 2019 waren bundesweit 43 Prozent der Haushalte an ein Gigabit-Netz angeschlossen, in Niedersachsen sogar über 51 Prozent.

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