Sanierungsarbeiten im Parkhaus an der Hindenburgstraße

Gifhorn.  Im Parkhaus an der Hindenburgstraße müssen Autofahrer ab Freitag wegen Sanierungsarbeiten mit Beeinträchtigungen rechnen.

Am Parkhaus in der Hindenburgstraße sind Sanierungsarbeiten erforderlich. Die Kosten schätzt Bernd Jendro, Geschäftsführer der Parkraum- und Schwimmbadgesellschaft der Stadt Gifhorn, auf etwa 25.000 Euro.

Am Parkhaus in der Hindenburgstraße sind Sanierungsarbeiten erforderlich. Die Kosten schätzt Bernd Jendro, Geschäftsführer der Parkraum- und Schwimmbadgesellschaft der Stadt Gifhorn, auf etwa 25.000 Euro.

Foto: Dirk Kühn

40 Jahre wird das Gifhorner Parkhaus in diesem Jahr alt – da ist die ein oder andere Sanierungsarbeit unvermeidlich. Ab Freitag, 16. August, ist es soweit. Für eine Woche müssen Autofahrer mit Beeinträchtigungen rechnen. Allerdings in sehr geringem Umfang. Wie Bernd Jendro, Geschäftsführer der Parkraum- und Schwimmbadgesellschaft der Stadt Gifhorn, erklärte, sei das Parkhaus weiter nutzbar.

Lediglich auf den Ebenen E1 und E3 wird der Verkehrsfluss beeinträchtigt. Dort heißt es Rücksichtnehmen bei Gegenverkehr, weil eine Fahrspur gesperrt sein wird. Der Grund dafür: an einigen Stellen ist die oberste Deckschicht abgefahren, an anderen Stellen sind kleine Hohlräume entstanden. In dieser Zeit können die jeweils 34 Parkplätze pro Ebene nicht genutzt werden.

Die Arbeiten erledigt eine Fachfirma, die mit Arbeiten in Parkhäusern erfahren sei. Zunächst werden die Oberflächen mit einem Kugelstrahler gesäubert. Im zweiten Schritt folgt eine Grundierung der Flächen, im dritten kommt dann die endgültige Beschichtung drauf. „Alles nicht dramatisch, aber von Zeit zu Zeit sind solche Arbeiten unvermeidbar“, sagte Jendro.

Mit der Dimension der Sanierung 1995 bis 97 sei das jedenfalls keineswegs vergleichbar. Damals waren nach noch nicht einmal 20 Jahren Betrieb Sanierungsarbeiten mit einem Kostenvolumen von rund 2,5 Millionen Euro erforderlich. Für die anstehenden Arbeiten rechnet Jendro mit 25.000 Euro.

Neben der Fahrbahnsanierung sind auch an einigen Stellen Betonarbeiten notwendig. Beispielsweise gibt es Risse an Schrammborden, die dazu führen, dass Wasser in die Betondecke sickert. Auch hier gilt wieder: nicht dramatisch, muss aber gemacht werden.

„Das Parkhaus ist in einem vernünftigen Zustand“, so Jendro, aber es sei eben auch wichtig, dass kein Sanierungsstau entstehen. Die Arbeiten auf den Fahrstreifen werden eine Woche dauern, das Ausbessern der Bordsteine bis zu zwei Wochen. Mitte September soll alles fertig sein.

Dass auch die Autofahrer das Parkhaus an der Hindenburgstraße schätzen, zeigte sich Mittwochvormittag: Gegen 11 Uhr hieß es auf der Anzeigetafel: „Belegt!“

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