Kreis Gifhorn für neue Runde gegen Giftraupe gewappnet

Gifhorn.  Mit einer Kampagne für 130.000 Euro soll der gesundheitsgefährdende Schädling 2020 weiter zurückgedrängt werden.

Sollte es 2020 erneut solche Raupennester geben, steh der Landkreis Gifhorn parat. (Symbolfoto)

Sollte es 2020 erneut solche Raupennester geben, steh der Landkreis Gifhorn parat. (Symbolfoto)

Foto: Stadt Wolfenbüttel

Wie wehrt sich Gifhorn gegen die hartnäckige Giftraupe? Das Land Niedersachsen hat jede finanzielle Hilfe ausgeschlossen. Kreis und Kommunen sind bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners also auf sich allein gestellt. Nach der aktuellen Runde der eigens eingerichteten Arbeitsgruppe berichtete Kreisrat Rolf Amelsberg auf Anfrage: Im Kreisetat 2020 sind 130.000 Euro für Maßnahmen entlang der Kreisstraßen und zur Unterstützung von Kommunen eingestellt. Entsprechend der Kampagne im Frühjahr 2019 will der Kreis den haarigen Raupen aus der Luft und vom Boden aus zu Leibe rücken. Die Fachleute setzen Amelsberg zufolge auf eine Kombination verschiedener Mittel. Bewährt hat sich das Versprühen eines Biozids des bacillus thuringiensis per Hubschrauber oder Sprühkanone. An Nestern an Einzelbäumen funktionieren auch Nematoden, also Fadenwürmer, die ihrerseits die Raupen befallen, sowie der Einsatz von heißem Wasser mit einem schaumbildenden Mittel.

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