Gifhorns Wirtschaftsvereinigung hat Klimawandel auf Agenda

Gifhorn.  Zum Jahresauftakt verrät die Gifhorner Wirtschaftsvereinigung ihre Pläne für 2020.

Hans-Jürgen Dölves (von rechts) und Thomas Fast stellten den Mitgliedern das Programm für 2020 vor.

Hans-Jürgen Dölves (von rechts) und Thomas Fast stellten den Mitgliedern das Programm für 2020 vor.

Foto: Reiner Silberstein

Die Wirtschaftsvereinigung Gifhorn wächst und gedeiht – das wurde einmal mehr deutlich beim Jahresauftakt im Veranstaltungszentrum der Volksbank: „Wir hatten fast 60 Anmeldungen“, freute sich Hans-Jürgen Dölves (Geschäftsführer Marketing) – mehr als je zuvor – „darunter auch viele Neumitglieder.“ Daher bleibe das Motto der Vereinigung auch ähnlich, bis auf die Jahreszahl: „2020, da mache ich mit“.

„Wir wollen die Unternehmen der Region stärken“, sagte Vorsitzender Thomas Fast zur Begrüßung, „wir haben viel vor.“ Daher seien im Veranstaltungsprogramm für 2020 auch viele Klassiker wieder vertreten. Zum Beispiel Themenveranstaltungen: Am 18. Februar werde es ein Winterseminar zum städtischen „Leitbild Mobilität 2030“ geben. „Die Stadt hat viele abenteuerliche Sachen vor“, merkte Udo von Ey (Vorstand Veranstaltungen) an. „Jetzt kann man sich noch einbringen.“

Am 24. März wird Umweltgutachter Ralf Utermöhlen zum Klimawandel referieren. „Wir müssen handeln und wir werden uns auf die Regionalität konzentrieren müssen“, so Fast – das sei ja auch ganz im Sinne der Wirtschaftsvereinigung. Dazu kündigte der Vorsitzende gleich an: „Wir werden künftig mit dem Industrieverein Peine zusammenarbeiten.“

Netzwerkeln – das sei zwar ein abgedroschener Begriff, aber das Schöne sei, dass es funktioniere. Auch im Kleinen. Das sei immer wieder bei Veranstaltungen wie dem Stammtisch und dem noch beliebteren Wirtschaftsfrühstück zu spüren. „Das macht den Leuten Spaß, sie lernen sich kennen, tauschen Visitenkarten aus.“ Positiv angekommen waren bei den Mitgliedern im vergangenen Jahr auch die „Link Innovation“, bei der sich Mitglieder gegenseitig mit ihren Metiers vorstellen, die „On-Tour“ – 2019 ging es zur Meyer-Werft in Papenburg – und die „Azubi-Connect“ in der Stadthalle. Auszubildende zu halten sei wichtig, so Fast: „Sie müssen ein bisschen Wellness schaffen, damit sie sich wohlfühlen.“

Die Resonanz beim Ball der Wirtschaft war dem Vorstand allerdings zu gering, so dass dieses Format nicht wiederholt werden soll. Stattdessen ist künftig eine lockerere Backstageparty in der Stadthalle geplant. Fast: „Wir wollen das Charity-Thema aber wieder aufnehmen.“

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