Appell an Unternehmen: Ausbildungsplätze zügig besetzen

Gifhorn.  Der SPD-Landtagsabgeordnete Phillip Raulfs informiert sich in der BBS II und beim Dehoga-Kreisvorsitzenden über Probleme in Corona-Zeiten.

Zu Gast bei der Schweißausbildung der technischen Assistenten für nachwachsende Rohstoffe: SPD-Landtagsabgeordneter Philipp Raulfs (rechts) sprach mit BBS-II-Schulleiter Carsten Melchert (links). 

Zu Gast bei der Schweißausbildung der technischen Assistenten für nachwachsende Rohstoffe: SPD-Landtagsabgeordneter Philipp Raulfs (rechts) sprach mit BBS-II-Schulleiter Carsten Melchert (links). 

Foto: Dirk Kühn

Nach Pfingsten sind alle Klassen wieder im Haus, berichtet Carsten Melchert, Leiter der Berufsbildenden Schule II in Gifhorn. Alle, das heißt rund 500 von 1900 Berufsschülern. So ist das eben in Corona-Zeiten. Alle anderen Schüler arbeiten, setzen ihre praktische Ausbildung fort. Die Bilanz des Schulleiters zum bisherigen Re-Start fällt gemischt aus. Erfreulich sei, dass die Berufsschüler weitestgehend die Verhaltensregeln beachten. Sie haben einen Merkzettel mit 16 Punkten erhalten – vom Waschen der Hände vor jedem Unterricht, über Abstandsgebote, bis hin zum Mitbringen der Verpflegung. Weniger erfreulich waren die Verordnungen aus Hannover, die zumeist am Freitag eintrafen und schon am Montag umgesetzt werden sollten. Der SPD-Landtagsabgeordnete Philipp Raulfs hört zu. Er ist an diesem Vormittag auf Rundreise, erst in der BBS II und anschließend im Hotel Deutsches Haus zum Gespräch mit dem Dehoga-Kreisvorsitzenden Armin Schega-Emmerich. Ja, die Botschaft sei in Hannover angekommen. Künftig sollen die Landtagsabgeordneten zumindest am Mittwoch schon einen Entwurf bekommen, zum einen, um als Politiker überhaupt beteiligt zu sein, zum anderem um den Entwurf beispielsweise mit Schulen abstimmen zu können. Einig sind sich Raulfs und Melchert, dass eine Maskenpflicht in Schulen wünschenswert gewesen wäre. „Das war leider nicht mehrheitsfähig“, bedauert Raulfs. Abgesehen davon, dass das Land noch nicht einmal in der Lage ist, seinen beschäftigten Lehrkräften einen Mundschutz zur Verfügung zu stellen, war die Befürchtung, dass auch für Schüler der Mundschutz gestellt werden müsste. Das sei bei der Versorgungslage vor einigen Wochen nicht leistbar gewesen.

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