Rat Schwülper: „Geld ist immer noch übrig“

Groß Schwülper.  Der Rat verabschiedet einen Nachtragshaushalt. Doch die Gemeinde reagiert nicht auf Corona, sondern auf noch höheren Investitionsbedarf.

Die Gemeinde Schwülper rechnet nicht mit Problemen durch die Corona-Krise. Der Nachtragshaushalt 2020 setzt auf Investitionen, nicht auf Kürzungen. (Symbolfoto)

Die Gemeinde Schwülper rechnet nicht mit Problemen durch die Corona-Krise. Der Nachtragshaushalt 2020 setzt auf Investitionen, nicht auf Kürzungen. (Symbolfoto)

Foto: Daniel Reinhardt / dpa

War da was? Die prosperierende Gemeinde Schwülper steuert unbeirrt durch die Corona-Krise. In dem einstimmig verabschiedeten Nachtragsetat 2020 spielen die wirtschaftlichen Pandemiefolgen keine Rolle. Halt, doch, räumte Bürgermeister Uwe-Peter Lestin ein: „Wir stellen 95.200 Euro für ausfallende Elternbeiträge ein.“ Aber sonst? Das Haushaltsvolumen steigt um 1,4 auf 11,8 Millionen Euro durch zusätzliche Investitionen. Einiges wie die Sportanlage Rothemühle oder die Dachsanierung des Kindergartens Groß Schwülper muss auf 2021 verschoben werden, weil es organisatorisch nicht zu schaffen ist. Bei den Steuererwartungen hält Groß Schwülper an Einnahmen von 8,6 Millionen Euro fest, das wären 200.000 Euro weniger als bislang.

In den Nachtragsetat kommt noch ein ganzer Katalog zusätzlicher Vorhaben.

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In den Kindergärten läuft es wieder problemlos.

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