Schwere Körperverletzung

Mann übergießt Ehefrau im Kreis Gifhorn mit heißem Fritteusenfett

Die 24-jährige Frau schwebt laut Polizei nicht in Lebensgefahr. Ihr 41-jähriger Ehemann sitzt wegen Verdachts auf schwere Körperverletzung in Untersuchungshaft (Symbolbild).

Die 24-jährige Frau schwebt laut Polizei nicht in Lebensgefahr. Ihr 41-jähriger Ehemann sitzt wegen Verdachts auf schwere Körperverletzung in Untersuchungshaft (Symbolbild).

Foto: Volker Herold / WAZ FotoPool

Ehra-Lessien.  Ein Haftrichter erließ wegen Verdachts auf schwere Körperverletzung Untersuchungshaft gegen den Mann. Die Frau erlitt Verbrennungen zweiten Grades.

Wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung ist ein 41-Jähriger Mann im Landkreis Gifhorn in Untersuchungshaft gesteckt worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilt, soll der Mann seine 24-Jährigen Ehefrau nach einem Streit mit heißem Fritteusenfett übergossen haben. „Hierdurch erlitt die Frau im Gesicht und am Oberkörper Verbrennungen zweiten Grades und musste nach einem Aufenthalt im Klinikum Gifhorn in die Medizinische Hochschule Hannover verlegt werden“, berichtet Polizeisprecher Christoph Nowak.

Ehefrau nicht in Lebensgefahr

Die Tat soll sich demnach bereits am Abend des 15. Juli in Ehra-Lessien ereignet haben. Der 41-Jährige wurde noch am Tatabend vorläufig festgenommen und am Folgetag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig dem Haftrichter in Wolfsburg vorgeführt. Gegen ihn wurde Untersuchungshaft erlassen. Die Ermittlungen werden fortgeführt. Die Ehefrau befindet sich noch in stationärer Behandlung, Lebensgefahr besteht nicht. Das Paar hat fünf Kinder, die zum Tatzeitpunkt nicht in dem gemeinsam bewohnten Zimmer zugegen waren. Sie wurden in Pflegefamilien untergebracht.

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Artikel deaktiviert.

Fragen zum Artikel? Mailen Sie uns: redaktion.online-bzv@funkemedien.de