Polizei Gifhorn

Mehrere telefonische Betrugsversuche am Mittwoch im Kreis Gifhorn

| Lesedauer: 2 Minuten
Im Kreis Gifhorn gab es am Mittwoch mehrere Fälle von versuchtem Telefonbetrug.

Im Kreis Gifhorn gab es am Mittwoch mehrere Fälle von versuchtem Telefonbetrug.

Foto: Sebastian Gollnow / dpa

Gifhorn.  Bis zu 70.000 Euro wollten die Betrüger von zumeist älteren Einwohnern des Landkreises Gifhorn ergaunern. Erfolg hatten sie jedoch nicht.

Zu mehreren Betrugsversuchen ist es am Mittwoch im Kreis Gifhorn gekommen. Über den Landkreis verteilt klingelten die Telefone bei vorwiegend älteren Menschen. Die Anrufer versuchten mit unterschiedlichen Varianten des „Enkeltricks“ an Geld oder Wertsachen zu kommen, schreibt die Polizei Gifhorn.

So rief bei einem Ehepaar aus Ehra-Lessien die weinende, angebliche Enkelin an. Sie müsse wegen einer Corona-Erkrankung mit einer neuartigen Maschine behandelt werden. Diese neuartige Behandlung würde jedoch Geld kosten, und daher forderte sie 10.000 Euro. Mit derselben Masche versuchte es in Gifhorn eine weitere Betrügerin. Sie gab sich als Tochter aus und forderte gleich 70.000 Euro.

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Anruf in Rühen: „Tochter“ braucht Geld für ein Medikament aus den USA

Mit einer abgewandelten Variante der Masche versuchten es ebenfalls Betrüger telefonisch bei einer Familie in Rühen. Wegen einer akut schweren Erkrankung bräuchte die „Tochter“ Geld für ein Medikament aus den USA, für das hiesige Krankenkassen nicht zahlen würden.

Bei einer Frau aus Isenbüttel rief eine angebliche Bekannte an, sie hätte einen Unfall verursacht. Der andere Beteiligte müsse schnell nach München, da dessen Frau dort wegen einer schweren Erkrankung im Klinikum liegen würde. Daher bräuchte sie nun 15.000 Euro, um den Unfall „privat“ abwickeln zu können. Statt Geld würde auch Goldschmuck helfen.

In der Sassenburg: Masche des „falschen Polizisten“

Zudem versuchten es unbekannte Täter noch mit der Masche des „falschen Polizisten“. Ein Sassenburger erhielt einen angeblichen Anruf der Behörde Europol, seine Identität sei missbraucht worden, er solle eine Ziffer drücken um weiterverbunden zu werden. In allen Fällen erkannten die Angerufenen die Betrugsversuche, sodass es nicht zu einer Geld- oder Schmuckübergabe oder einer Übermittlung von persönlichen Daten oder Kontodaten kam.

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