Mehr Personal für das Seehotel am Tankumsee

Isenbüttel.  Seit dem Eigentümerwechsel im Frühjahr laufen im Vier-Sterne-Hotels am Tankumsee die Umbauten auf Hochtouren. Mitte 2021 soll alles fertig sein.

Direktorin Anett Krüger (rechts) und Gastronomieleiter Andreas Selter in einem der frisch renovierten Hotelzimmer.

Direktorin Anett Krüger (rechts) und Gastronomieleiter Andreas Selter in einem der frisch renovierten Hotelzimmer.

Foto: Daniela Burucker / BZV

Im März hatte Wolfgang Heitmann das Seehotel von der Wittinger Brauerei übernommen und die Rundum-Sanierung des Hauses gestartet. Seitdem hat sich im und um das Traditionshotel herum allerhand getan.

Die Arbeiten sollen Mitte 2021 abgeschlossen werden. Zuallererst wurde die Terrasse vergrößert, von der bereits während der Sommersaison bis zu 180 Gäste den Seeblick genießen konnten.

Etwa zeitgleich wurde der Wintergarten in ein Eiscafé verwandelt, das auch als Frühstücksraum dient. Das neue Ambiente dort ist frisch und zeitgemäß. „Bis auf den Fußboden, ist hier alles neu“, berichtete Anett Krüger, die seit 2004 Direktorin des Hotels ist.

Mittlerweile sind alle Außenanlagen hergerichtet sowie ein Teil der 48 Gästezimmer saniert und neu möbliert. Ebenso das Restaurant, dessen Kapazität um ein Drittel erhöht wurde.

Auch Foyer und Tagungsräume werden saniert und bis 2021 sollen alle Gästezimmer ihre Frischzellenkur durchlaufen haben.

„Überall wurden Klimaanlagen eingebaut“, berichtet Krüger, die mit dem neuen gastronomischen Leiter Andreas Selter an dem „Wohlfühlkonzept“ feilt, das das Ziel verfolgt, Stammgäste zu halten und neue Gäste zu gewinnen. So wird beispielsweise das gediegen eingerichtete Stübchen so erhalten, wie seine Fans es lieben.

„Alle Arbeiten erfolgen im laufenden Betrieb“, sagte Krüger, die das Haus im A bis Z der Sanierung bereits in der zweiten Halbzeit sieht. Welche Summe der neue Besitzer investiert, war dem Duo nicht zu entlocken.

Ebenso wenig, welche Politiker, Fußball-Bundesligisten und andere Prominente dort schon genächtigt haben. „Darüber spricht man auch aus Sicherheitsgründen nicht“, sagte Selter.

Zurück zum Umbau: Rund um die neue Terrasse soll noch viel passieren. „Wir planen eine schicke Strandbar“, berichtete Krüger. Zusammen mit dem Eiscafé und dem Foodtruck mit Fischbrötchen, soll sie das Außengeschäft weiter beflügeln, das auf der neuerdings mit Heizpilzen bestückten Terrasse bis zum neuerlichen Lockdown bestens lief.

So gut, dass das Hotel die Zahl der Mitarbeiter seit der Übernahme beinahe verdoppelt hat. „Wir haben derzeit knapp 40 Mitarbeiter“, erklärte Selter, der zugleich gastronomischer Leiter der Alten Mühle in Weyhausen ist und das Seehotel mit unter seine Fittiche genommen hat.

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