150 Feuerwehrkräfte bekämpfen Großbrand an der B214 in Rothemühle

Rothemühle  Großeinsatz für Feuerwehren der Samtgemeinde Papenteich: In der Nacht zu Freitag brennt ein leerstehendes Haus an der B214 bei Rothemühle aus.

In der Nacht zu Karfreitag brannte ein leerstehendes Wohnhaus und eine ehemalige Tankstelle an der B214 bei Rothemühle ab.

In der Nacht zu Karfreitag brannte ein leerstehendes Wohnhaus und eine ehemalige Tankstelle an der B214 bei Rothemühle ab.

Foto: Feuerwehr Groß Schwülper

Kurz nach ein Uhr in der Nacht zum Karfreitag hieß es Großalarm im Gifhorner Südkreis: In Flammen stand ein leerstehendes Haus und eine ehemalige Tankstelle an der Bundesstraße 214 bei Rothemühle.

Wie der Lagedienst der Polizei am Morgen mitteilte, waren mehr als 150 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Das Gebäude steht seit Jahren leer und ist mit einem Bauzaun abgesperrt. Zur Brandursache und Höhe des Schaden konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Die Ermittlungen dauern an.

Großbrand: B 214 über vier Stunden gesperrt

Geleitet hat den Einsatz Werner Auerbach, stellvertretender Gemeindebrandmeister im Papenteich. Drei Züge der Papenteicher Feuerwehren waren im Einsatz. Nicht ganz unproblematisch sei die Wasserversorgung gewesen. Zum einen wurde ein Brunnen von einem benachbarten Autohof genutzt. Schläuche mussten quer über die Bundesstraße verlegt werden. Dafür musste die B 214 von etwa 1.20 bis 5.45 Uhr gesperrt werden. Außerdem wurde eine Schlauchleitung von der benachbarten Biogasanlage zum Einsatzort verlegt. Nicht mehr zum Einsatz gekommen sei eine geplanten Versorgung von Rothemühle aus.

Dach mit Bagger eingerissen

Wegen der geringen Entfernung waren die Feuerwehren aus Schwülper, Rothemühle und Walle die ersten am Einsatzort, Sie gehören zusammen mit der Feuerwehr aus Lagesbüttel zum zweiten Zug. Mit dabei auch der erste Zug mit Feuerwehren aus Rethen, Vordorf und Meine sowie der vierte Zug mit Feuerwehren aus Bechtsbüttel, Abbesbüttel, Wedelheine und Wedesbüttel.

Eingesetzt werden musste nach Angaben von Auerbach auch ein Bagger, der das Dach des unbewohnten Hauses einriss, damit die Feuerwehr den Brand noch gezielter bekämpfen konnte. Gegen 5.45 Uhr war der Einsatz der Feuerwehren beendet.

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