Das Baugebiet in Abbesbüttel kommt schwer in die Spur

Meine.   Der Meiner Umwelt- und Planungsausschuss berät über drei Bebauungspläne. Zahlreiche Auflagen sind zu berücksichtigen.

So flott voran wie auf dieser Baustelle an der Hauptstraße in Abbesbüttel geht es im Baugebiet „Im Kreuzwinkel“ noch lange nicht. 

So flott voran wie auf dieser Baustelle an der Hauptstraße in Abbesbüttel geht es im Baugebiet „Im Kreuzwinkel“ noch lange nicht. 

Foto: Dirk Kühn / Archiv / BZV

Bauherrn in Abbesbüttel müssen sich wohl noch einige Zeit gedulden. Die Stellungnahmen von Behörden und Co zum Vorentwurf des Bebauungsplans für das Gebiet „Im Kreuzwinkel“ führen dazu, dass die Planung an vielen Stellen überarbeitet werden muss.

Um das in die Wege zu leiten, fand im Planungsausschuss ein kleiner Abstimmungsmarathon statt. Die Politik empfahl nach einstündiger Beratung, Planungen für den Bau eines Regenrückhaltebeckens und ein Artenschutz-Gutachten auf den Weg zu bringen.

Zudem sollen als Abgrenzung zur freien Fläche, auf den Randgrundstücken eine drei Meter breite Heckenpflanzung vorgeschrieben und im Ort weitere Ausgleichsflächen geschaffen werden. Auch über den Bau von Mehrfamilienhäusern wurde gesprochen. „Dafür fehlt uns ein Investor“, erklärte Bürgermeisterin Ute Heinsohn-Buchmann (SPD). „Es besteht nur Interesse am Bau von Einfamilienhäusern.“ Dafür ebnete das Gremium mit einer Grundflächenzahl von 0,3 den Weg.

In Anbetracht der Summe unerwarteter Schwierigkeiten, äußerte sich Verwaltungschef Reinhard Frank skeptisch: „Wenn ich das lese, können wir noch ein Jahr Planung dranhängen.“ Frank hat häufig Bauwillige am Telefon, die sich nach dem Planungsstand erkundigen.

Auch wirtschaftlich wird das Projekt für die Gemeinde durch die neuen Auflagen weniger attraktiv. Allein für den Bau des Regenrückhaltebeckens fallen drei Baugrundstücke weg. Zudem gab die Politik grünes Licht für die Auslegung der Änderung des B-Planes „Hinterm Sande“ in Meine. Damit wird der Weg für den Neubau der DRK-Rettungswache nahe der B 4 ermöglicht. Mit dem Votum für den Aufstellungsbeschluss für den B-Plan „Gemeinschaftsfläche Grassel“, soll eine Fläche hinter dem Dorfgemeinschaftshaus, als Areal für den Neubau eines neuen Feuerwehrhauses ausgewiesen werden. Für die Zufahrt dorthin, soll das alte Gerätehaus weichen. Laut Feuerwehrbedarfsplanung soll die Samtgemeinde das nächste Feuerwehrhaus nach dem Neubau in Vordorf in Grassel errichten lassen. Das Grundstück stellt stets die Mitgliedsgemeinde zur Verfügung. Bei den Planungen in Grassel ist eine Erweiterung des DGH einkalkuliert.

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