Die Rolfsbütteler Feuerwehr musste in Didderse tagen

Rolfsbüttel .  Ehrungen und Beförderungen standen auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung.

Rolfsbüttels Ortsbrandmeister Martin Bartens, (links) mit dem neu ernannten Ehrenmitglied Jürgen Schmidt.

Rolfsbüttels Ortsbrandmeister Martin Bartens, (links) mit dem neu ernannten Ehrenmitglied Jürgen Schmidt.

Foto: Privat / BZV

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Rolfsbüttel trafen sich zur jährlichen Jahreshauptversammlung. Da das Dorfgemeinschaftshaus in Rolfsbüttel aktuell als Kindertagesstätte genutzt wird, mussten die Brandschützer mangels Alternativen nach Didderse ins Gemeindehaus der Kirche umziehen – und waren sehr zufrieden mit der von dem Kommando organisierten Örtlichkeit. „An der Stelle noch ein großes Dankeschön an die Kirchengemeinde für diese Möglichkeit“, war Ortsbrandmeister Martin Bartens froh, dass eine Alternative gefunden werden konnte.

Der organisierte Fahrdienst transportierte die 32 Kameradinnen und Kameraden hin und wieder zurück. „Das hat prima funktioniert, vielen Dank an Michael Müller aus Rötgesbüttel, der den Fahrdienst übernommen hat“, lobte Bartens.

„Wir wurden zu fünf Einsätzen alarmiert und hielten zwei Übungen mit der Feuerwehr Rötgesbüttel ab“, berichtete Bartens von den Aktivitäten der Wehr – und vergaß den Erfolg bei den Leistungsnachweisen auf Samtgemeindeebene nicht: „Wir haben eine tolle Leistung gezeigt und haben den Wettbewerb erstmalig mit neuen Inhalten durchgeführt und gewonnen.“ Auf Kreisebene war dann Schluss.

Ehrungen und Beförderungen gab es auch bei dieser Versammlung. So wurde Jürgen Schmidt als langjähriges Mitglied zum Ehrenmitglied ernannt. Darüber hinaus wurde Eric Hagemann zum Feuerwehrmann befördert.

Nils Heuer schied aus als bisheriger Sicherheitsbeauftragter aus dem Ortkommando der Wehr aus, da er durch seinen Umzug nach Bechtsbüttel vorrangig dort eingesetzt ist. „Leider verlieren wir hier im Kommando ein äußerst engagiertes und wichtiges Mitglied, die Bechtsbüttler Wehr kann sich glücklich schätzen“, so Bartens nach der Versammlung. Dafür rückte Nicole Hammann als einstimmig gewählte Sicherheitsbeauftragte ins Kommando nach, als ihr Stellvertreter wurde Ullrich Hammann gewählt.

Zu guter Letzt richteten Samtgemeindebürgermeisterin Ines Kiehlhorn, Gemeindebürgermeisterin Doris Pöhlig und der stellvertretende Samtgemeindebrandmeister Werner Auerbach einige Worte an die Versammlung, die anschließend bei Speisen und Getränken ausklingen konnte.

Wie jedes Jahr wirbt Bartens für eine aktive Mitgliedschaft in der Freiweilligen Feuerwehr Rolfsbüttel: „Wir brauchen wirklich jede helfende Hand im Ort. Denn wir können nur helfen, wenn auch genügend Kameraden vorhanden sind!“ Aktuell besteht die Wehr aus 30 aktiven Kameraden – eine Erhöhung der Anzahl der Freiwilligen Helfer ist ausdrücklich erwünscht. Ab dem 6. Februar beginnt der Übungsdienst der ersten Gruppe, die grundsätzlich alle zwei Wochen zusammen kommt. Interessierte sind dort gern gesehen.

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