Jetzt darf in Danndorf gebolzt werden

Danndorf.  Die Gemeinde Danndorf übernahm den neuen Fun-Court gleich neben dem Sportgelände des TSV. 180.000 Euro hat das Multifunktionsspielfeld gekostet.

Danndorf hat nun einen Fun-Court. Am Donnerstag eröffneten Politiker sowie die Verwaltung das Multifunktionsspielfeld offiziell.

Danndorf hat nun einen Fun-Court. Am Donnerstag eröffneten Politiker sowie die Verwaltung das Multifunktionsspielfeld offiziell.

Foto: Erik Beyen

Henning Glaser war extra in den nördlichsten Zipfel des Landkreises Helmstedt gekommen. In Danndorf nahm der ehemalige Gemeindedirektor, heute im Ruhestand, an der offiziellen Eröffnung des neuen Fun-Courts teil. Der liegt gleich neben der Sportanlage des TSV Danndorf und steht ab sofort allen Ballspielbegeisterten offen. Etwa 180.000 Euro hat das Multifunktionsspielfeld gekostet. 70.000 Euro davon stammen aus dem Leader-Fördertopf. Glaser hatte den Bau des Courts maßgeblich vorangetrieben.

Zur Eröffnung waren neben Vertretern des politischen Danndorf auch der Planer Andreas Schmolke , Sebastian Feldmann vom Bauunternehmen sowie die aktuelle Gemeindedirektorin Stefanie Wilke und Stephan Ehrlich aus dem Velpker Rathaus gekommen. Viele der Gäste hatten einen Ball bei sich, sozusagen als Demonstration der Bandbreite, die das neue Spielfeld bietet. Auch der 15 Jahre alte Iven war gekommen. Er spielt Hockey, deshalb hatte der Teenager seinen Schläger dabei. „Jetzt muss ich endlich nicht mehr nach Velpke fahren, um zu spielen“, sagte er am Rande und beobachtete das Treiben.

Danndorfs Spiellandschaft wird abgerundet

Der Fun-Court ist für die Danndorfer eine Abrundung der Spiellandschaft, zu der unter anderem der Mehrgenerationenspielplatz am Margeritenweg zählt. Auch für diesen flossen Leadermittel nach Danndorf. An diesem Tag waren sich alle einig, dass der Court in Einheit mit den drei Spielplätzen eine klare Ansage an alle Generationen darstellt und Danndorf an Attraktivität gewinnt. Es sei ein generationsübergreifender Treffpunkt geschaffen worden.

Bereits 2016 entwickelte die Politik das Projekt interfraktionell. 2017 fasste der Rat den Beschluss, den Court zu bauen. Bevor der aber Realität wurde, reiste eine Delegation um den damaligen Gemeindedirektor Henning Glaser nach Cuxhaven, um sich eine dortige Anlage genauer anzuschauen. Erst danach entscheid man sich für die nun eröffnete Variante.

Alle Ballsportarten können gespielt werden

Das Spielfeld misst 12 mal 24 Meter . Auf ihm lassen sich zum Beispiel Fußball, Handball, Basketball, Badminton, Hockey, Tennis, Fußballtennis und Volleyball spielen. Im kommenden Jahr werde das Gelände noch eingezäunt , so Stephan Ehrlich. Bespielt werden darf es künftig nach aktuellem Stand der Dinge von 8 Uhr am Morgen bis zum Eintritt der Dunkelheit.

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