Neue Mitarbeiter von den Philippinen in Königslutter

Königslutter.  Im Awo-Psychiatriezentrum arbeiten seit Juni die ersten zwei Mitarbeiter aus dem Inselstaat.

Ankunft in Berlin: vorne Dominic Sabile und Ricah Froilan sowie hinten die Mentorinnen Nina Schitnay und Claudia Bierstedt.

Ankunft in Berlin: vorne Dominic Sabile und Ricah Froilan sowie hinten die Mentorinnen Nina Schitnay und Claudia Bierstedt.

Foto: privat

Nach rund 18 Stunden Reisezeit landeten Ende Mai auf dem Flughafen Berlin/Tegel die ersten zwei von insgesamt sechs philippinischen Mitarbeiter des Awo-Psychiatriezentrums Königslutter (APZ). In Empfang genommen wurden Ricah Froilan und Dominic Sabile von der APZ-Pflegedirektorin Iris Lauterbach sowie von ihren Mentoren Claudia Bierstedt und Nina Schitnay, die die beiden die erste Zeit begleiten werden, beim Einleben helfen und als Ansprechpartner zu Verfügung stehen.

Der erste Weg führte die neuen Mitarbeiter zunächst in ihre Wohnung in Königslutter. Dort erwarteten sie Johanna Strobel und Julia Mönkemeyer vom Personalmanagement. „Ein erstes näheres Kennenlernen fand dann bei Nudeln und Tomatensoße statt“, berichtet die Pflegedirektorin.

Die ersten Tage war fest durchgetaktet. Es standen einige wichtige Punkte auf dem Programm: Behördengänge, Bankkonten eröffnen, Versicherungen abschließen, Stadt erkunden, einkaufen – sowie eine Willkommensfeier im Festsaal des APZ mit der Krankenhausleitung und neuen Kollegen.

Und schon eine Woche nach Ankunft stand der erste Einsatz auf Station an. Alle neuen Mitarbeiter werden in der Klinik für Gerontopsychiatrie eingesetzt. Die ersten Tage und Wochen verliefen recht gut. „Trotz der noch vorhandenen Sprachbarrieren sind Ricah und Dominic eine Bereicherung für uns“, betont Mentorin Claudia Bierstedt. „Sie sind freundlich und sehr wissbegierig, sie saugen alles Neue auf wie ein Schwamm.“ Auch die anfängliche Skepsis der anderen Mitarbeiter sei schnell verschwunden gewesen.

Geplant ist, dass die Mentoren die Philippinischen Mitarbeiter rund sechs Monate begleiten, „wobei die neuen Kollegen jetzt schon recht selbständig arbeiten“, betont Iris Lauterbach. „Denn neben den Mentoren stehen alle Mitarbeiter im Team als Ansprechpartner bereit und unterstützen sie.“

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