Graslebens Betriebshöfe arbeiten digital

Grasleben  Die Umstellung des Buchungssystems spart Zeit und Papier. Die Digitalisierung soll weitergehen.

Betriebshofmitarbeiter Dietmar Siller (von links), Samtgemeindetechniker Andreas Minuta, Betriebshofmitarbeiter Maik Hoffmann und Samtgemeindebürgermeister Gero Janze arbeiten mit dem neuen System.

Betriebshofmitarbeiter Dietmar Siller (von links), Samtgemeindetechniker Andreas Minuta, Betriebshofmitarbeiter Maik Hoffmann und Samtgemeindebürgermeister Gero Janze arbeiten mit dem neuen System.

Foto: Privat

. Berge von Papier gehören für den Betriebshof der Samtgemeinde Grasleben sowie die Gemeindebetriebshöfe Mariental, Grasleben und Querenhorst der Vergangenheit an. Arbeitsaufträge erhalten diese ab sofort in digitaler Form mittels Tablets. „Die Umstellung stellt eine spürbare Verbesserung für alle Beteiligten dar und ist bei der Digitalisierung der Verwaltung ein weiterer Schritt nach vorne“, sagt Samtgemeindebürgermeister Gero Janze in einer Mitteilung.

Bis vor kurzem mussten Arbeitsaufträge von der Verwaltung geschrieben, vom Betriebshof mit Stundenzahl ausgefüllt und manuell ins Buchungssystem der Samtgemeinde eingebucht werden. Bei mehreren hundert Aufträgen im Jahr ein großer Aufwand. Mit dem neuen System können Produktverantwortliche nun einen digitalen Arbeitsauftrag zum Betriebshof versenden. Nach Erledigung dokumentiert dieser, eventuell sogar mit Fotos, die Erledigung und hinterlegt gleichzeitig die geleisteten Stunden für Arbeitskraft sowie genutzte Maschinen und Geräte im System. Mit Freigabe im Grasleber Rathaus wird der Auftrag direkt auf die Kostenstelle gebucht.

Andreas Minuta, Techniker im Grasleber Rathaus, lobt laut der Mitteilung das System: „Durch die digitale Erfassung haben wir zum einen stets unser Budget im Blick, zum anderen sparen wir uns die arbeitsintensive manuelle Eingabe. Auch Übertragungsfehler und die lästige Papierwirtschaft entfallen“, so der Samtgemeindetechniker. Ferner sei das System so einfach aufgebaut, dass man ohne besondere EDV-Kenntnisse damit arbeiten könne.

Für Samtgemeindebürgermeister Gero Janze ist die Einführung ein weiterer Schritt in Richtung modernes Rathaus: „Sukzessive soll die Verwaltung digital werden. Natürlich wollen wir Einsparpotenziale generieren, insbesondere sollen aber Bürger und Verwaltungsangestellte von moderner Technik profitieren.“ Weitere Projekte stünden schon in den Startlöchern: So soll beispielsweise der Rechnungsworkflow zur digitalen Bearbeitung von Rechnungen eingeführt werden. „Für die Beantragung eines Personalausweises muss man aber auch in mittlerer Zukunft weiter ins Rathaus kommen“, so Janze.

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