„Klar haben EU-Staaten Interesse an der GroKo“

Der SPD-Vorsitzende Martin Schulz (rechts) trifft am 20. Juli im Elysee-Palast in Paris den französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

Foto: Maurice Weiss/POOL Stern/dpa

Der SPD-Vorsitzende Martin Schulz (rechts) trifft am 20. Juli im Elysee-Palast in Paris den französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Foto: Maurice Weiss/POOL Stern/dpa

Berlin  Zum Thema Große Koalition in Berlin:

Wenn man den Medien Glauben schenken darf, baut der SPD Vorsitzende seinem Wendemanöver, einer Großen Koalition zuzustimmen, dadurch vor, indem er behauptet, dass seitens verschiedener Präsidenten von EU-Mitgliedsstaaten – zum Beispiel Frankreich und Griechenland – Druck auf ihn ausgeübt wird, einer Großen Koalition endlich sein „Ja“ zu geben, damit Deutschland eine starke, vertrauenswürdige Regierung erhält. Das ist meiner Meinung nach verständlich, sind diese Länder doch daran interessiert, dass Deutschland weiterhin viel Geld in die EU einzahlt, damit sie die kranken Haushalte ihrer Länder besser sanieren und finanzieren können.

Uwe Dahms, Salzgitter

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