„Trump erschwert Friedensverhandlungen“

Ein orthodoxer Jude vor dem Felsendom (rechts) in Jerusalems Altstadt.

Foto: Ronen Zvulun/rtr

Ein orthodoxer Jude vor dem Felsendom (rechts) in Jerusalems Altstadt. Foto: Ronen Zvulun/rtr

Washington 

Zu „Trump: Israels Hauptstadt ist Jerusalem“ vom 7. Dezember:

Die Ankündigung Trumps, die amerikanische Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, kann gefährliche Konsequenzen haben. Es ist eine Destabilisierung des Nahen Ostens zu befürchten. Für Israelis und Palästinenser werden, was den Status von Jerusalem angeht, Friedensverhandlungen extrem erschwert.

Jürgen Kröhl, Bechtsbüttel

Missbilligung durch Europa ist gut

Auch zu dem Thema:

Mit seiner Rede und Unterschrift flammt der US-Präsident Donald Trump das Feuer im Konflikt um Jerusalem nicht nur im Nahen Osten, sondern in der ganzen Welt wieder unnötig an. Diese Entscheidung ist verantwortungslos und zerstört die jahrelangen Friedensverhandlungen und die angedachte Zweistaatenlösung. Dadurch besteht die Gefahr, dass Fanatismus in dieser und auch ande- ren Regionen der Welt wächst und dadurch die Lage im Nahen Osten völlig außer Kontrolle gerät und dies auch zu Anschlägen in anderen Ländern führen kann.

Trump verstößt gegen internationales Recht, indem er die Europäer und alle weiteren Nationen untergräbt und ihnen seine Entscheidung ohne jegliche Vorwar- nung oder Kommunikation aufzwingt. Anzuerkennen ist, dass fast alle Verantwortlichen in Europa die Entscheidung von Präsident Trump zu diesem Schritt missbilligen.

Dr. Sayed Tarmassi, Braunschweig

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