„Gefahrgut nur noch auf der Schiene“

Der Unfall auf der A2 mit auslaufenden gefährlichen Stoffen sorgte für eine Sperrung, die über zwei Tage lang andauerte.

Der Unfall auf der A2 mit auslaufenden gefährlichen Stoffen sorgte für eine Sperrung, die über zwei Tage lang andauerte.

Foto: Henrik Bode

Zu „Salpetersäure tritt aus –
Viele Verletzte nach LKW-Unfall auf A2“ vom 25. September:

Schon wieder haben wir einen Verkehrsunfall auf der A2 mit Gefahrguttransport vernommen, der einen immensen Schaden hervorgerufen hat. Wer bezahlt den entstandenen Schaden und kommt für die Kosten auf, die auch die Verletzten betreffen? Es wird langsam Zeit, dass solche Transporte nur noch per Schiene durchgeführt werden müssen. Egal ob Transportunternehmen etwas dagegen haben sollten.

Hier sind jetzt die verantwortlichen Politiker in den Ländern beziehungsweise im Bund gefordert. Zeigt mal Kreuz und verbietet solche Transporte – aber sofort und ohne langwierige Diskussionen! Helmut Schmidt hat bei der Flutkatastrophe in Hamburg gezeigt, wie man als Politiker handelt!

Karl-Heinz Niepmann ,
Braunschweig

Bremsanlage darf nicht ausgeschaltet werden

Zum selben Thema:

Die vielen Unfälle auf der Autobahn A2 sind sehr schlimm. Viele Verletzte – auch Tote sind oft dabei. In diesem Fall: Enormer Schaden an Pkw und Lkw – auch die Fahrbahn der Autobahn muss erneuert werden. Wenn die Autobahn komplett gesperrt ist, bedeutet das fürs Umland Staus ohne Ende. Ich kann nicht verstehen, dass die Lkw nicht abgebremst werden, weil der Fahrer es abschalten kann. Es müsste per Gesetz verboten sein, dass die Lkw das Bremssystem abschalten können.

Dieter Bartsch, Braunschweig

Ein Warngeräusch würde zu sehr stören

Ebenfalls dazu:

Eine zynische Einlassung: Die vier Lastwagen sind vom Himmel auf die A2 gefallen. Eine Fügung war es, dass sie aufeinander prallten. Diese Unfälle auf der A2 lassen sich nicht vermeiden.

Auch übermüdete Lastwagenfahrer, die wegen der Eintönigkeit der Schallschutzwände und dem sonoren Fahrgeräusch, das zwischen den Schallschutzwänden besteht, eindösen, sollen nicht durch ein gerichtetes Warngeräusch gestört werden.

Leo Kirchner, Braunschweig

Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft

Zur Berichterstattung rund um den UN-Kimagipfel und die Klimaschutz-Demonstrationen:

Da geht die Jugend mal kurzauf einen Schultag zur Demo: Das kann man auch am Samstag tun, wenn es ihnen wirklich um den Klimaschutz geht. Laut schreien, Plakate zeigen und anschließend den Pappbecher und die Döner in der Hand, das passt nicht zusammen. Wir haben eine Wegwerfgesellschaft – egal, ob Alt oder Jung. Das Klima, für das demonstriert wird, passt nicht ganz zur Realität: Sie fliegen in den Urlaub und fahren Auto.

Christa Pape, Braunschweig

Widerspruch ist nicht erwünscht

Zum selben Thema:

Waldsterben, saurer Regen, Vogelgrippe, Ozonloch. Regelmäßig orchestrieren Medien und Parteien öffentliche Erregungszustände durch vorgeblich drohende Öko-Apokalypsen. Derzeit ist es nichts geringeres als das Weltklima, das die menschliche Zivilisation angeblich bedroht – und auf seine Retter wartet.

Wo es scheinbar um alles geht, soll auch alles erlaubt sein: Deindustrialisierug durch Atom- und Kohleausstieg binnen weniger Jahre und ohne adäquaten Ersatz, Zerschlagung der exportorientierten Leitindustrien, der Dieseltechnologie, Landschaftszerstörung und Vogelsterben durch Windkraftanlagen und Belastung von Bürgern und Unternehmen durch das EEG, das die Strompreise zu den höchsten in Europa macht.

Nur eines ist nicht erlaubt: Widerspruch. Skeptische Stimmen, die das ganze Spektakel mit Stirnrunzeln betrachten. Wer nicht mitzieht, ist der neue Klassenfeind.
Oliver Stumpf, Wolfsburg

Importverbot für Kohleförderer

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Wenn wir es mit dem Klimaschutz wirklich ernst meinen, dann müssen wir ein Importverbot für Produkte aus Ländern erlassen, die weiter in Kohlekraftwerke investieren.

Hans Jürgen Wienroth, Schwülper

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