„Eintrachts Umgang mit Flüthmann ist peinlich“

Eintrachts Ex-Trainer Christian Flüthmann (links) im Gespräch mit Sport- direktor Peter Vollmann.

Eintrachts Ex-Trainer Christian Flüthmann (links) im Gespräch mit Sport- direktor Peter Vollmann.

Foto: Michael Taeger / Michael Taeger/BestPixels.de

Zum Kommentar „Eintracht spielt Risiko“ vom 18. November:

Genau, Herr Mau! Sehr treffend ist das Fazit von Daniel Mau, der Eintracht nach der Trainerentlassung am Ruf eines Chaos-Clubs arbeiten sieht.

Es ist doch peinlich, wie wochenlang der junge Trainer Flüthmann für seien Kompetenzen gelobt und dann mit den genau entgegengesetzten Merkmalen negativ umschrieben und entlassen wird. Die Eintracht-Verantwortlichen verhalten sich damit genauso wie die Volksparteien: Personalfragen gehen vor Sachdebatten, beide verhindern so langfristige Entwicklungen, die Geduld mit Menschen und Methoden erfordern würden.

Heinz-Ulrich Lehne, Braunschweig

Die Spieler wollten den Trainer loswerden

Ebenfalls dazu:

Nun haben es die Eintracht-Fußballer um Herrn Kobylanski geschafft, ihren ungeliebten Trainer loszuwerden. Warum wird diesen hochbezahlten Leistungsverweigerern nicht endlich mal in den Hintern getreten?

Norbert Troska, Peine

Klima: Der Mensch steht sich im Weg

Zu „Bei der Weddeler Schleife ist längst nicht alles geklärt“ vom
16. November:

Guter Artikel, gute Recherche! Es ist mir besonders in Zeiten der Klimawende vollkommen unverständlich, warum das Geld für den Ausbau nicht zügig vom Land und vor allem vom Bund bereitgestellt wird. Was sagt uns nun aber das unsägliche Gezerre um die Millionen beim Ausbau der Weddeler Schleife und was hat dies mit der Klimawende zu tun? Ganz einfach: Es zeigt uns beispielhaft, dass wir Menschen die Klimawende nicht schaffen werden. Der Faktor Mensch mit all seinen Befindlichkeiten steht sich da selbst immer wieder im Wege. Der Mensch ist das Problem an sich. Seit über 2000 Jahren hat er sich im Kopf nicht weiterentwickelt. Ich denke aber, in nicht absehbarer Zukunft wird die Erde das Problem Mensch schon lösen. Trotzdem munter bleiben und schauen, was jeder selbst zur Klimawende beitragen kann.

André Dieck, Cremlingen

So nah kommt man einer Band fast nie

Zu „Musik für närrische Pilzsammler“ vom 11. November:

Endlich gibt es in Braunschweig ein Zuhause für anspruchsvolle Rock- und Popmusik. Das Staatstheater bietet den perfekten Ort für große Rockkonzerte in familiärer Atmosphäre. Freunden der guten Musik wird ein wundervolles Ambiente geboten, seiner Lieblingsband in einem ungewöhnlichen Rahmen zu begegnen. Denn fest steht: So nah kommt man einer Band fast nie wie beim „Großen Hausbesuch“. Man hat das Gefühl, direkt mit dabei auf der Bühne zu sein. Die Stimmung im Publikum war entsprechend, fast familiär euphorisch. Ideal war es, dass im Anschluss an das Konzert ein DJ auflegte und man die Möglichkeit hatte, direkt nach dem Konzert noch zu tanzen. Das Staatstheater bietet den perfekten Rahmen für so eine Konzertreihe.

Kultur befindet sich in einem stetigen Wandel. Und es ist wunderbar, dass das Staatstheater mutig genug ist, mit der Zeit zu gehen. Als Freundin der gepflegten Musikkultur freue ich mich auf das, was noch kommen wird.

Anja Knieß, Braunschweig

Dieses Beispiel schreckt ab

Zu „Kind, Kegel, Klima! Eine Bahnfahrt an die Nordsee“ vom 19. November:

Ein eindrucksvolleres Beispiel, um vor dem Fahren mit der Bahn abzuschrecken, hätten Sie nicht wählen können: Weit auf’s Land, viel Gepäck und kleine Kinder. Wann darf ich Anmerkungen über Braunschweigs Bahnanbindungen nach Berlin, Hamburg, Leipzig und Basel ganz direkt und auch, wenn es passt, eben mit der günstigen Regionalkarte lesen? Wie wäre es also, mal den Blick auf das Gelungene und Erfreuliche zu richten?

Johanna Weber, Braunschweig

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