„Es gibt auch kleine SUV“

Der Boom von SUV in Deutschland hält an: 2019 werden erstmals in einem Jahr mehr als eine Million Fahrzeuge neu zugelassen.

Der Boom von SUV in Deutschland hält an: 2019 werden erstmals in einem Jahr mehr als eine Million Fahrzeuge neu zugelassen.

Foto: Silas Stein / dpa

Zu „Erstmals mehr als eine Million SUV“ vom 12. Dezember:

Der Begriff SUV wird heute immer noch mit den PS-Monstern Porsche Cayenne, BMW X7, Audi Q9 und VW Touareg und so weiter verbunden. Diese sind wirklich Spritschlucker. Aber: Heute gibt es diese SUV, also Sport- und Nutzfahrzeuge, schon ab der Polo-Klasse, wie zum Beispiel den VW T-Cross, den Skoda Kamiq oder den Seat Ateca, um nur mal die aus dem VW-Konzern zu nennen. Die anderen Hersteller haben natürlich auch die kleinen Möchtegern-SUV im Angebot. Diese sind alles andere als Spritfresser, verbrauchen kaum mehr als die Limousinen in der gleichen Größe. Also bitte nicht alle SUV über einen Kamm scheren und Panik verbreiten.

Klaus-Dieter Herget, Meine

Mehr Steuern auf große Autos

Zum selben Thema:

VW macht auf Kosten der Umwelt Rekordgewinne mit SUV-Verkäufen. Wenn unsere Regierung da nicht gegensteuert, werden in den nächsten 30 Jahren die Schwergewichte unsere Städte verstopfen und dabei mehrere Milliarden Liter Öl verbrauchen.

Eine Möglichkeit, den Irrsinn zu verringern, wäre, die KFZ-Steuer zu ändern, indem man einen Liter Hubraum von der Steuer befreit und darüber hinaus den dreifachen Betrag nimmt.

Kleinwagen mit geringem Verbrauch wären dann von der Steuer befreit. Ab 1,5 Liter Hubraum wird es dann teurer. Bei 2 Litern Hubraum und 150P S zahlt man 50 Prozent mehr und bei 3 Litern Hubraum wäre man mit dem doppelten Preis dabei.

Karl-Heinz Wunderling, Lehre

Da kommt nur Mist bei raus

Zu „Fleisch nur noch mit Gülle“, einem Interview mit Eckard von Hirschhausen, vom 12. Oktober:

Das kommt raus, wenn sich ein Fernseh-Arzt zu Landwirtschaft äußert – Mist!
Gerne bin ich bereit, ihm eine kostenlose Nachhilfe über den Zusammenhang, den es zwischen Fleisch, Futter, Nährstoffen und Gülle gibt, zu erteilen oder entsprechende Kontakte zu vermitteln. Peinlich!

Hans Kasinger, Leinde

Es ließe sich noch mehr Geld sparen

Zu „Foodwatch: In unserer Region fällt jede zweite Lebensmittelkontrolle aus“ vom 12. Dezember:

Nur zirka 50 Prozent Erfüllung der staatlichen Verantwortung im Bereich Lebensmittelkontrolle und Gesundheit?Nur weiter so!
Im Bereich Schule zum Beispiel ist für eine 50-prozentige Unterrichtsversorgung noch viel Entwicklungspotenzial nach unten, oder?
Auch bei einer 50-prozentigen Bargeld-Versorgung – sogenannte Rettung – der am Markt gescheiterten Nord-LB ließen sich auf die Schnelle noch weitere 1,8 Milliarden Euro einsparen.

Kort Borcherding, Braunschweig

Labour hat Problem mit Antisemitismus

Zu „Wer führt Großbritannien und wohin?“ vom 12. Dezember:

In dem Artikel werden mangelndes Charisma und zahmes Auftreten als größte Schwächen des Labour-Chefs Jeremy Corbyn aufgeführt. Das ist eine ziemliche Untertreibung. Corbyn selbst ist vermutlich die größte Schwäche von Labour. Er ist ausgesprochen unbeliebt, zwei Drittel der Briten mögen ihn nicht. Und sie haben allen Grund dafür. Labour hat ein massives Antisemitismus-Problem, und dass dieses nicht entschieden angegangen wird, liegt laut Recherchen der BBC unter anderem am Parteichef, der mit einigen Vertrauten Disziplinarmaßnahmen gegen antijüdisch auffällige Parteimitglieder aktiv behindert haben soll. Die staatliche Kommission für Gleichberechtigung und Menschenrechte untersucht sogar, ob es Anhaltspunkte dafür gibt, dass die Partei „institutionell antisemitisch“ ist. Zumindest einen Hinweis auf das Antisemitismus-Problem hätte der Artikel enthalten müssen.

Johannes Kaufmann, Braunschweig

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