„Ausgangssperre jetzt!“

Im bayerischen Mitterteich gilt eine Ausgangssperre, die Polizei kontrolliert.

Im bayerischen Mitterteich gilt eine Ausgangssperre, die Polizei kontrolliert.

Foto: Nicolas Armer / dpa

Alle Leserbriefe beziehen sich auf die Coronakrise:

Muss es erst noch schlimmer kommen, als es ist?Alle staatlichen Stellen appellieren an die Bürger, Menschenansammlungen zu verhindern, um das Virus einzudämmen. Liebe Mitbürger, haltet Euch daran! Weshalb sind die Baumärkte in Braunschweig so voll, dass der Verkehr etwa auf der Fabrikstraße fast zum Erliegen kommt? Warum treffen sich immer noch Gruppen in und vor dem Schloß? Warum spielen Kinder mit Wissen der Eltern auf Spielplätzen (wie bei uns in Hillerse), obwohl dieses untersagt ist. Ich kann nicht verstehen, wie man so verantwortungslos sein kann. Ich glaube, es muss eine Ausgangssperre her – und die muss konsequent überwacht werden. Anders geht es offensichtlich nicht mehr. Also bitte handeln!

Michael Frank, Hillerse

Wir brauchen drastische Maßnahmen

Frau von der Leyen hat doch tatsächlich verkündet, dass wir – wer ist wir? – das Coronavirus unterschätzt haben/hätten! Ach was! Für alle, die es noch nicht wissen: Die Frau ist ausgebildete Ärztin und ein richtiger Blick in die Nachrichten hätte ihr gezeigt, wie die Chinesen das Problem angegangen sind. Nach langem Vertuschen der Wahrheit sind die Behörden in Wuhan mit absolut drastischen Maßnahmen vorgegangen. Ein ewiges Diskutieren über mögliche Ausgangssperren darf es nicht mehr geben. Jetzt ist Handeln gefragt. Wenn wir nicht ähnliche Todesraten wie in Italien (565 Tote an einem Tag!) oder vorher in China haben wollen, und hier in Deutschland immer noch Unvernünftige und Unverbesserliche herumlaufen, dann muss eben von oben die Order für drastischere Maßnahmen kommen. Durch das ewige Kaputtsparen, auch auf dem Gesundheitssektor, sind unsere Krankenhäuser/Kliniken jetzt schon am Limit!

Rolf-Reiner Dankert, Wolfsburg

Auf Wesentlichesbesinnen und beten

In diesen Tagen der Corona-Epidemie ist es gut, sich auf Wesentliches zu besinnen. Und den Christen ist es darüber hinaus ein Bedürfnis, zu beten, – jetzt eben zuhause, alleine oder als kleine Hausgemeinschaft. Zusätzlich motiviert von Sätzen wie diesem: „Das Gebet eines Menschen, der sich nach Gottes Willen richtet, ist wirkungsvoll und bringt viel zustande.“

So beten wir also beim Glockenschlag um Zwölf, oder zu einer anderen Zeit: Für unsere Familien, Freunde, Nachbarn, für die gesundheitlich akut Gefährdeten, für die, die in der Umgebung von Infektion ihren Dienst tun, für unsere Stadt und für diejenigen, die Verantwortung tragen!

Michael Stein, Braunschweig

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