„Unerträgliche Heuchelei“

Bei der Demo war ein Meer aus roten Flaggen zu sehen.

Bei der Demo war ein Meer aus roten Flaggen zu sehen.

Foto: Erik Westermann

Zu „Türken feiern patriotisches Fest vor Rathaus“ vom 12 Februar:. Der Anmelder der Demonstration gegen die PKK, Herr Kaplan, beschwert sich über die „zunehmend feindliche Stimmung gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund“ und wünscht sich Frieden. Da hätte ich natürlich gerne an seiner Demonstration teilgenommen, mit einem Transparent für sofortige Aufnahme von Friedensverhandlungen mit der PKK. Aber ich fürchte ohne Übertreibung, seine „Friedensdemonstration“ damit nicht lebend zu überstehen. Er erwartet doch scheinbar allen Ernstes, dass es Menschen gibt, die aus Mitleid über die tatsächlich schlechte Behandlung der Migranten in Deutschland, mit Ihm für das Regime in Ankara demonstrieren. Das Eine mit dem Anderen zu verbinden, ist doch eine unglaubliche Verzerrung der Tatsachen. Zehntausende Gewerkschaftsmitglieder sitzen im Knast, Abgeordnete werden massenweise verhaftet, Großstädte mit Panzern und Artillerie in Schutt und Asche gelegt und Herr Kaplan sieht „das Bild der türkischen Politik stark verzerrt dargestellt“. Da hat er recht, das wahre Ausmaß der Verbrechen der AKP-Regierung wird kaum geschildert. Welche kritischen Journalisten trauen sich schon nach Chizre oder Yüksekova, um darüber zu berichten. Wer will schon Mesale Tolu und Deniz Yücel Gesellschaft leisten. Und solange die Bundesrepublik Geld und Waffen an die Türkei liefert, wird Erdogan keine Ruhe geben. Es wäre schön, wenn diejenigen Deutschen, die sich über die Demonstrationen der Türken und Kurden in Deutschland aufregen, sich für Friedensverhandlungen einsetzen würden.

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