Stasi hatte die TU Braunschweig im Visier

Braunschweig.  Die Uni arbeitete die DDR-Spionage selbst auf. Richtig brisant war es nicht, was die Spitzel zusammentrugen.

Eine Mitarbeiterin des Stasi-Museums steht in Berlin im Stasi-Archiv zwischen Regalen mit bisher nicht erfassten Unterlagen. 9000 Datensätze wertete die TU Braunschweig aus.

Eine Mitarbeiterin des Stasi-Museums steht in Berlin im Stasi-Archiv zwischen Regalen mit bisher nicht erfassten Unterlagen. 9000 Datensätze wertete die TU Braunschweig aus.

Foto: Stephanie Pilick / dpa

Die Technische Universität Braunschweig galt bisher als ein exzellentes Spionageobjekt für die DDR-Staatssicherheit. Die Nähe zur ehemaligen innerdeutschen Grenze und die Forschung machten die TU zu einem stark mit Agenten durchsetzten Zielobjekt. So dachte man bisher. Diese Ansicht muss wohl revidiert werden. Zu diesem Ergebnis kommen Klaus Oberdieck und Michael Wrehde von der TU Braunschweig. Zehn Monate lang arbeitete Wrehde 9000...

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