Große Schäden in Niedersachsens Wäldern

Hannover.  Mehr als 26.000 Hektar Wald müssen in Niedersachsen neu aufgeforstet werden – das ist die Bilanz des Bundesagrarministeriums.

Umgestürzte Bäume liegen in einem Wald zwischen Wernigerode und Drei-Annen-Hohne am Boden. In Niedersachsens Wäldern liegen mehr als 13 Millionen Kubikmeter Schadholz.

Umgestürzte Bäume liegen in einem Wald zwischen Wernigerode und Drei-Annen-Hohne am Boden. In Niedersachsens Wäldern liegen mehr als 13 Millionen Kubikmeter Schadholz.

Foto: Matthias Bein / dpa

Trockenheit, Stürme und Käfer haben in Niedersachsens Wäldern große Schäden angerichtet. Mehr als 26.000 Hektar Wald müssen aufgeforstet werden – nur in Nordrhein-Westfalen und Thüringen ist eine noch größere Fläche betroffen, wie aus neuen Daten des Bundesagrarministeriums vom Mittwoch hervorgeht.

Mehr als 13 Millionen Kubikmeter Schadholz

In Bezug auf die Menge des Schadholzes liegt Niedersachsen auf Platz fünf der am stärksten betroffenen Länder. Anhand von Daten für 2018 und 2019 sowie Schätzungen für 2020 ist von mehr als 13 Millionen Kubikmetern Schadholz auszugehen. Der Zwei-Städte-Staat Bremen ist den Angaben zufolge als einziges Land gar nicht betroffen.

Deutschlandweit größere Schäden als angenommen

Bundesweit sind die Schäden größer als bisher angenommen. Statt der zuvor ermittelten 180.000 Hektar Land mit Waldschäden sei nun von 245.000 Hektar auszugehen.

Bund und Länder haben bereits Millionenhilfen besiegelt, um die Wälder aufzuforsten und besser für den Klimawandel zu wappnen. Für die kommenden vier Jahre stehen dafür knapp 800 Millionen Euro zusätzlich bereit. Davon kommen rund 480 Millionen Euro vom Bund, den Rest sollen die Länder beisteuern. dpa

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