Althusmann rechnet mit höherer Arbeitslosigkeit

Hannover.  Laut Wirtschaftsminister Althusmann müsse nach der Corona-Krise ein Wiederaufbau stattfinden – dazu gehöre auch das Vorantreiben von Digitalisierung.

Bernd Althusmann (CDU), Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung von Niedersachsen sagt, dass Behörden sich besser auf Ausnahmelagen vorbereiten müssen (Archivbild).

Bernd Althusmann (CDU), Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung von Niedersachsen sagt, dass Behörden sich besser auf Ausnahmelagen vorbereiten müssen (Archivbild).

Foto: Christophe Gateau / dpa

Neben der Kurzarbeit in der Corona-Krise ist nach Aussage des niedersächsischen Wirtschaftsministers Bernd Althusmann auch eine höhere Arbeitslosigkeit zu erwarten. Eine Prognose dazu gab der CDU-Politiker am Samstag im Radiosender NDR 1 Niedersachsen nicht ab. Man werde sehen, wo man stehe, wenn die Wirtschaft sich im zweiten Halbjahr oder im letzten Quartal 2020 wieder erhole, sagte Althusmann.

Behörden müssen sich besser auf Ausnahmelagen vorbereiten

Der Minister sprach von einem Wiederaufbau, auf den man sich jetzt schon vorbereiten sollte. Derzeit zeige sich, wo die Digitalisierung vorangetrieben werden müsse – zum Beispiel in der Arbeit von Arztpraxen oder an den Schulen. „Das sind Themenfelder, denen wir uns danach stellen müssen.“

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Ausgehend von den derzeitigen Erfahrungen müssten sich auch Behörden noch besser auf künftige Ausnahmelagen vorbereiten, sagte Althusmann: „Das müssen wir alles in der Schublade haben.“ dpa

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