Hildesheimer soll Anschlag auf Muslime geplant haben

Braunschweig.  Die Generalstaatsanwaltschaft wirft dem 21-jährigen Hildesheimer vor: Er wollte möglichst viele Muslime töten.

Die Generalstaatsanwaltschaft Celle hat einen 21-jährigen Hildesheimer angeklagt. Er wurde bereits Ende Mai festgenommen.

Die Generalstaatsanwaltschaft Celle hat einen 21-jährigen Hildesheimer angeklagt. Er wurde bereits Ende Mai festgenommen.

Foto: Silas Stein / dpa

Ein 21-jähriger Hildesheimer soll einen Anschlag auf Muslime geplant haben. Das wirft ihm die Generalstaatsanwaltschaft Celle vor. Sie hat den Hildesheimer am Dienstag angeklagt, weil er vorgehabt habe, eine „möglichst große Anzahl von Muslimen“ töten zu wollen.

Der Mann wurde Ende Mai festgenommen, nachdem er in einem Internetchat den Anschlag angekündigt hatte.

Mann plante Anschlag auf Muslime: Hildesheimer hatte sich Armbrüste und Messer besorgt

Laut Anklage hatte er sich bereits zwei Armbrüste und vier Messer für die Tat besorgt. Demnach hatte sich der Angeklagte mindestens seit dem vergangenen Frühjahr mit rechtsextremistischem Gedankengut beschäftigt und dabei „einen besonderen Hass gegen Juden, Muslime, Schwarze und Frauen“ entwickelt.

Unter dem Eindruck der rechtsradikalen Attacke in einer Moschee im neuseeländischen Christchurch mit 51 Toten soll er sich dazu entschlossen haben, einen Anschlag auf Muslime zu begehen.

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