Herzberger Arzt: Mit Briefmarke für Corona-Impfung werben

Zu Beginn der Corona-Pandemie hatte sich Dr. Andreas Philippi nach einer Reise freiwillig in häusliche Quarantäne begeben.

Zu Beginn der Corona-Pandemie hatte sich Dr. Andreas Philippi nach einer Reise freiwillig in häusliche Quarantäne begeben.

Foto: Privat / HK-Archiv

Herzberg.  Mit einer Sonderbriefmarke sollte nach Ansicht des Herzberger Arztes Andreas Philippi in Deutschland für das Impfen gegen Covid-19 geworben werden.

Mit einer Sonderbriefmarke sollte nach Ansicht des Herzberger Arztes Andreas Philippi in Deutschland für das Impfen gegen Covid-19 geworben werden. „Der Erfolg der Impfungen ist sehr davon abhängig, wie viele Menschen sich in den nächsten Monaten impfen lassen“, schrieb Philippi am Dienstag in einem Brief an Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD). Überzeugungsarbeit sei auf allen Kanälen nötig und eine Sondermarke eine seriöse Möglichkeit dafür.

Das Berliner Finanzministerium entscheidet, welche Themen in Briefmarken-Motive umgesetzt werden. Auch wenn der Ausgabeplan für 2021 eigentlich schon fertig sei, sollte kurzfristig noch etwas möglich sein, schrieb Philippi, der auch stellvertretender Landrat in Göttingen ist. Er verwies darauf, dass es in anderen Ländern bereits Briefmarken zum Thema Corona gibt.

Briefmarke aus Toilettenpapier in Österreich

Die österreichische Post hatte im Herbst eine Corona-Sonderbriefmarke aus dreilagigem Klopapier angekündigt. 300.000 Briefmarken sollten ab Ende Oktober erhältlich sein. In der Schweiz setzt sich die Post mit der Briefmarke „COVID-19 Solidarität“ für den Zusammenhalt der Gesellschaft ein. In Deutschland gibt es derzeit die Hoffnung, dass Impfungen gegen das Coronavirus kurz nach dem Jahreswechsel anlaufen könnten. dpa

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