Niedersachsen will intensiver auf britische Virus-Mutation testen

Hannover.  Ein anlassbezogener Test hat im Landkreis Vechta nun zum Nachweis einer Infektion mit der britischen Virus-Variante bei zwei Personen geführt.

Bislang werden Tests auf die mutierte Virenform nur anlassbezogen vorgenommen (Symbolbild).

Bislang werden Tests auf die mutierte Virenform nur anlassbezogen vorgenommen (Symbolbild).

Niedersachsen möchte schon bald intensiver auf Infektionen mit der Coronavirus-Mutation aus Großbritannien testen. Das Landesgesundheitsamt baue gerade seine Laborkapazität aus, um stichprobenhaft Tests auf die mutierte Virenform aus Großbritannien vornehmen zu können, sagte die Vize-Chefin des Corona-Krisenstabs der Landesregierung, Claudia Schröder, am Dienstag in Hannover. Sobald die entsprechenden Laborgeräte geliefert sind, starteten entsprechende Untersuchungen auf die zuerst in Großbritannien nachgewiesene B.1.1.7-Mutation. Bislang werden Tests auf die mutierte Virenform nur anlassbezogen vorgenommen.

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Ein solcher anlassbezogener Test habe im Landkreis Vechta nun zum Nachweis einer Infektion mit der britischen Virus-Variante bei zwei Personen geführt, die Ende Dezember von einem Großbritannien-Aufenthalt zurückkehrten. Da die beiden Betroffenen sich unverzüglich in Quarantäne begaben, kamen sie nur mit vier Kontaktpersonen in Berührung, bei denen sich keine Symptome ergaben und deren Quarantäne am Dienstag endete.

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