„Turbofrühling“ lässt Waldbrandgefahr im Harz steigen

Aufgrund des „Turbofrühlings“ besteht im Harz die Gefahr von Waldbränden.

Aufgrund des „Turbofrühlings“ besteht im Harz die Gefahr von Waldbränden.

Foto: Klaus-Dietmar Gabbert / dpa

Goslar.  Laub und Pflanzen sind ausgetrocknet. Der Nationalpark appelliert an die Besucher, unter anderem auf Rauchen und Feuer zu verzichten.

Die ungewöhnliche Wärme der vergangenen Tage hat im Harz die Gefahr von Waldbränden erhöht. Der „Turbofrühling“, die schnelle Schneeschmelze und starke Sonneneinstrahlung gepaart mit Wind hätten abgestorbenes Laub und Pflanzen rasch austrocknen lassen, teilte der Nationalpark am Mittwoch mit. Besucher sollten deshalb nicht rauchen, Feuer machen, Müll liegen lassen oder ihre Autos auf trockenem Gras parken.

Bodenvegetation ist leicht entzündlich

„Auf den vielen Freiflächen im Wald hat sich schnell eine üppige Bodenvegetation entwickelt. Diese ist im Frühjahr jedoch leicht entzündlich. Wenn es im Gras brennt, sind viele Insekten, Reptilien und andere Kleinlebewesen bedroht“, hieß es.

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