Abiturtermine in Niedersachsen bleiben bestehen

Homeschooling wegen Corona- Soziale Ungleichheit verstärkt sich

Homeschooling wegen Corona: "Soziale Ungleichheit verstärkt sich"

Kinder aus so genannten bildungsfernen Schichten sind die Verlierer der Pandemie. Es mangelt an Hilfe beim Home-Schooling. Bildungsexperten wie Marcel Helbig vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung schlagen Alarm.

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Hannover.  Voraussetzung für den Terminplan ist laut Erlass des Kultusministeriums, dass die Corona-Verordnung das Abhalten der Prüfungen zulässt.

Niedersachsens Kultusministerium hat die Abiturtermine trotz der Corona-Einschränkungen bestätigt. Der bisherige Zeitplan soll auch dann gelten, wenn zum Zeitpunkt der Prüfungen einzelne oder alle Schulen im Wechsel- oder sogar im Distanzunterricht sind. Das geht aus einem Erlass des Ministeriums an die rund 450 betroffenen Schulen hervor. Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) sagte den Schülern am Mittwoch zu, dass nur der Lernstoff abgefragt werde, der tatsächlich behandelt wurde: „Wir sichern faire Prüfungen zu, keiner muss Nachteile wegen Corona befürchten.“

Voraussetzung: Corona-Verordnung muss Prüfungen zulassen

Die erste Abiturklausur soll am 19. April im Fach Geschichte geschrieben werden, die letzte am 11. Mai im Fach Physik. Vom 17. Mai bis 9. Juni soll es Nachschreibtermine geben. Voraussetzung für den Terminplan ist laut Erlass, dass die Corona-Verordnung das Abhalten der Prüfungen zulässt. Es sei aber beabsichtigt, die Verordnung so zu fassen, dass dies auch dann gegeben ist, wenn der Schulbesuch an sich untersagt ist. Schüler, die zum Prüfungstermin in Quarantäne sind, sollen den Nachschreibtermin nutzen.

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Der Erlass regelt auch die Abläufe der schriftlichen und mündlichen Prüfungen. So sollen die Lehrer entlastet werden, indem die Fachprüfungsausschüsse von drei auf zwei Mitglieder reduziert werden.

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