Niedersachsens Wirtschaftsminister wirbt für Corona-Lockerungen

Raus aus dem Lockdown - aber wie?

Raus aus dem Lockdown - aber wie?

Bund und Länder entscheiden am Mittwoch, wie es in der Corona-Krise weitergeht. Die Beschlussvorlage einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe gibt schon mal Hinweise auf den weiteren Kurs.

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Hannover.  „Sollte sich das Infektionsgeschehen in nicht überproportional nach oben entwickeln, könnten Öffnungen bis Ende März möglich sein“, sagte Althusmann.

Vor dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern hat Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann für einen Ausstieg aus dem Lockdown geworben. „Wir sollten Lockerungen ermöglichen, wo immer dies verantwortbar ist, also überall dort, wo wir das Infektionsgeschehen im Griff behalten und die Infektionswege nachverfolgen können“, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch. Im Fokus sollten aus Sicht der Wirtschaft zunächst Öffnungen „für den Einzelhandel, den Tourismus und die Gastronomie“ stehen.

Althusmann: Lockerungen bis Ostern möglich – wenn Infektionsgeschehen stabil ist

„Sollte sich das Infektionsgeschehen in den nächsten Wochen nicht überproportional nach oben entwickeln, könnten Öffnungen bereits bis Ende März und damit bis Ostern möglich sein“, sagte Althusmann. Denkbar seien auch Öffnungen auf regionaler Ebene, wenn es in einem Landkreis wenige Neuinfektionen gibt und gleichzeitig der Zustrom aus Landkreisen mit hohen Infektionszahlen vermieden werde.

„Wenn wir die gefährdeten Gruppen gut geschützt haben, ergibt sich eine grundlegend neue Situation“

Neben dem Sieben-Tage-Wert und den Krankheitsverläufen müsse berücksichtigt werden, dass mehr als fünf Millionen Menschen in Deutschland bereits ihre Erstimpfung erhalten haben und bald viele Schnelltests zur Verfügung stehen sollen. „Wenn wir die gefährdeten Gruppen gut geschützt haben, ergibt sich eine grundlegend neue Situation bei der Betrachtung der Neuinfektionen“, sagte Althusmann.

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