Schießerei in Hannover

Todesschütze von Hannover – Anklage gegen 32-Jährigen erhoben

Gegen den mutmaßlichen Todesschützen einer Auseinandersetzung im Juni hat die Staatsanwaltschaft Hannover nun Anklage erhoben (Symbolbild).

Gegen den mutmaßlichen Todesschützen einer Auseinandersetzung im Juni hat die Staatsanwaltschaft Hannover nun Anklage erhoben (Symbolbild).

Foto: Ole Spata / dpa

Hannover.  Bei einem Streit zwischen zwei Autofahrern in Hannover fielen im Juni tödliche Schüsse. Gegen den mutmaßlichen Schützen wurde Anklage erhoben.

Nach einem Angriff auf einen Autofahrer hat die Staatsanwaltschaft Hannover Anklage gegen den mutmaßlichen Todesschützen erhoben. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Hannover aus gut informierten Kreisen. Die Staatsanwaltschaft äußerte sich nicht dazu. Tagelang war nach dem 32-Jährigen gefahndet worden, dann stellte sich der Verdächtige. Zuvor hatte die „Neue Presse“ berichtet.

Anfang Juni hatte es in der Innenstadt von Hannover eine Auseinandersetzung zwischen den Fahrern von zwei Sportwagen gegeben, dabei kam ein 30-Jähriger ums Leben. Die Tat beobachteten viele Zeugen. Der 32 Jahre alte Verdächtige kam in Untersuchungshaft, ihm wurde Totschlag vorgeworfen.

Geld war womöglich Grund des Streits

Die Ermittler gehen früheren Angaben zufolge davon aus, dass der 32-Jährige mindestens einen Schuss aus seinem Auto auf den anderen Wagen abgab. Daraufhin soll der 30 Jahre alte Fahrer beschleunigt und ein Verkehrsschild gerammt haben. Dann brach er zusammen und starb trotz Wiederbelebungsversuchen noch am Tatort.

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Der mutmaßliche Täter und der Beifahrer des Opfers sollen aneinandergeraten sein. Beide sind Medienberichten zufolge in der Baubranche tätig. Die Männer sollen nach einem abgeschlossenen Projekt über die Verteilung des Geldes gestritten haben.

Der getötete 30-Jährige war vor vier Jahren wegen Totschlags selbst einmal ins Visier der Polizei geraten. Er hatte einen 25 Jahre alten Mann erschossen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde das Verfahren aber eingestellt, weil die Ermittler von Notwehr ausgingen. Wegen illegalen Waffenbesitzes wurde allerdings weiter gegen ihn ermittelt.

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