Corona-Regeln

Niedersachsen: Händler lehnen 2G-Regelung in Supermärkten ab

Auch Niedersachsens Supermärkte könnten eine 2G-Regelung einführen. Das Interesse ist aber gering.

Auch Niedersachsens Supermärkte könnten eine 2G-Regelung einführen. Das Interesse ist aber gering.

Foto: Benjamin Nolte / dpa-tmn

Hannover.  In der Gastronomie und bei Veranstaltungen wird die 2G-Regel bereits genutzt. In Niedersachsen wäre sie nun auch im Supermarkt möglich.

Supermärkte in Niedersachsen können – wenn sie möchten – nur geimpften und genesenen Menschen Zutritt zu ihren Läden gewähren. „Auch in Niedersachsen würde für den Einzelhandel und auch für die Supermärkte die Option bestehen, sich für 2G zu entscheiden“, sagte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums der „Neuen Deister-Zeitung“ am Freitag.

In dieser Woche hatte Hessen erklärt, dass das 2G-Optionsmodell auf den gesamten Einzelhandel ausgeweitet werde, also auch auf den Lebensmittel-Einzelhandel. „Wir gehen davon aus, dass diese Option eher nur tageweise genutzt wird und Geschäfte des alltäglichen Bedarfs davon keinen Gebrauch machen werden“, sagte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) laut Mitteilung.

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Kaum Händler am 2G-Modell interessiert

Wer die 2G-Regel einführt, kann laut Corona-Landesverordnung auf die Maskenpflicht und das Abstandhalten verzichten. Dies ist bereits in der bestehenden Verordnung geregelt. Der Handelsverband Niedersachsen-Bremen (HNB) sieht eine solche Option mit großen Hürden im Alltag verbunden, etwa der Kontrolle beim Eingang.

Der Anteil an interessierten Händlern am 2G-Modell sei verschwindend gering, sagte der HNB-Hauptgeschäftsführer, Mark Alexander Krack, der dpa am Freitag.

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