Corona-Impfungen

Mobile Impfärzte erhalten weniger Geld als im Impfzentrum

Ärzte in mobilen Impfzentren verdienen in Niedersachsen weniger als in den Impfzentren (Archivbild).

Ärzte in mobilen Impfzentren verdienen in Niedersachsen weniger als in den Impfzentren (Archivbild).

Foto: Wolfgang Kumm / dpa

Hannover.  Rund 20 Euro weniger als im Impfzentrum verdienen die Impfärzte, wenn sie in mobilen Teams unterwegs sein. Bezahlt werden sie pro Viertelstunde.

Mobile Impfärzte erhalten in Niedersachsen 20 Euro weniger Stundenlohn als bei ihrer Arbeit in den Impfzentren. Die Impfärzte werden pro angefangene Viertelstunde bezahlt und erhalten dafür nun 32,50 Euro statt 37,50, wie eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Freitag in Hannover auf Anfrage mitteilte.

Somit kommen mobile Impfärzte auf einen Stundenlohn von 130 Euro - in den Impfzentren waren es noch 150 Euro. Zuvor hatte die „Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ)“ darüber berichtet.

Geimpft wird nur noch durch mobile Teams oder niedergelassene Ärzte

Die landesweiten Impfzentren wurden Ende September geschlossen. Die Corona-Schutzimpfungen sollen nun mobile Teams sowie niedergelassene Ärzte verabreichen.

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Die Unsicherheit, welche Anforderungen der Impfstoff stellen würde, sei zu Beginn der Corona-Impfkampagne entsprechend bei der Vergütung berücksichtigt worden, teilte die Sprecherin mit. Niedersachsen gehörte demnach mit dem Stundensatz von 150 Euro zu den besser zahlenden Bundesländern. In Schleswig-Holstein bekommen die Impfärzte 115 Euro pro Stunde - egal ob mobil arbeitend oder in einem Impfzentrum, berichtete die „NOZ“ unter Berufung auf das Sozialministerium in Kiel.

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