Polizei-Überblick

Junge Gifhornerin reißt aus Einrichtung aus und beißt Polizistin

| Lesedauer: 7 Minuten
Eine 14-Jährige aus dem Kreis Gifhorn hat in Garbsen eine Polizistin gebissen.

Eine 14-Jährige aus dem Kreis Gifhorn hat in Garbsen eine Polizistin gebissen.

Foto: Heiko Barth / Shutterstock

Garbsen.  In Garbsen haben Polizisten die 14-Jährige und eine weitere Jugendliche in Obhut genommen. Dabei biss das Mädchen einer Polizistin in den Finger.

Polizisten haben am Samstagabend in Garbsen zwei weibliche Jugendliche in Obhut genommen, die zuvor aus einer Einrichtung im Landkreis Gifhorn ausgerissen waren. Dabei schlug und trat nach Polizeiangaben eine der beiden um sich und traf dabei eine Polizeibeamtin. Bei der anschließenden Festnahme wehrte sich die 14-Jährige weiter. Zudem biss sie einer Polizistin in den Finger, und sie beleidigte die Beamten mit heftigen Schimpfworten.

Die Polizeibeamtin wurde leicht verletzt, ist aber weiterhin dienstfähig. Die beiden Jugendlichen wurden in Obhut genommen und dem Jugendamt übergeben. Gegen die 14-jährige Beschuldigte wurde ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Beleidigung eingeleitet.

Tödlicher Verkehrsunfall in Cloppenburg

Bei einem Zusammenstoß zweier Autos im Kreis Cloppenburg ist am Samstagmorgen ein junger Mann ums Leben gekommen, zwei Frauen wurden schwer verletzt. Der 27 Jahre alte Mann aus Wildeshausen saß als Beifahrer in einem von einer 22 Jahre alten Frau gesteuerten Wagen, der in einer Linkskurve von der Fahrspur abkam und beim Gegensteuern mit einem entgegenkommenden Auto zusammenstieß, wie die Polizei mitteilte.

Durch den Aufprall wurde der Wagen der 22-Jährigen gegen einen Baum am Straßenrand geschleudert. Ihr Beifahrer starb noch im Fahrzeug, sie musste mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Auch die 33 Jahre alte Fahrerin des entgegenkommenden Wagens kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

Familie rettet sich vor Feuer – 80.000 Euro Schaden

Gerade noch rechtzeitig hat sich eine Familie in Hannover-Ricklingen vor einem Brand in Sicherheit gebracht. Das Feuer brach am Sonntagmorgen aus bislang unbekannter Ursache im Wohnzimmer eines Einfamilienhauses aus, wie die Feuerwehr mitteilte. Demnach bemerkte zunächst die 45-jährige Mutter den Rauch, weckte ihre acht und 13 Jahre alten Söhne und brachte sie ins Freie. Dabei erlitt sie eine leichte Rauchgasvergiftung. Die beiden Kinder sowie der 53-jährige Vater, der zum Brandzeitpunkt Joggen gewesen sein soll, blieben demnach unverletzt.

Die Feuerwehr konnte das brennende Mobiliar den Angaben zufolge zügig löschen, dennoch war das stark verrauchte Gebäude zunächst nicht mehr bewohnbar. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von etwa 80.000 Euro. Zur Brandursache werde nun ermittelt.

Betrüger bringen Seniorin um 5000 Euro

Eine Seniorin in Bad Salzdetfurth (Landkreis Hildesheim) ist Opfer von Trickbetrügern geworden. Die Täter brachten mit Anrufen die 78-Jährige um 5000 Euro, teilte die Polizei am Samstag mit. Die Frau hatte am Donnerstag und Freitag zahlreiche Anrufe von einer unbekannten weiblichen Person erhalten. Die Frau hatte dem Opfer vorgegaukelt, bei einem Gewinnspiel 8000 Euro gewonnen zu haben. Vor einer Auszahlung sollte sie aber Auszahlungsgebühren bezahlen.

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Die 78-Jährige kaufte daraufhin an den beiden Tagen in zahlreichen Geschäften und Tankstellen eine zweistellige Zahl von Online-Gutscheinkarten, um die vermeintlichen Auszahlungsgebühren zu bezahlen. Am Telefon gab sie die Codes zur Einlösung der Gutscheine weiter. Eine Mitarbeiterin in einem Supermarkt rief die Polizei, nachdem die alte Dame versucht hatte, Gutscheinkarten im Wert von 500 Euro zu kaufen.

Falsche Polizisten stehlen Schmuck einer 70-Jährigen

Zwei unbekannte Männer haben sich in Bremen als Polizeibeamte ausgegeben und eine 70-Jährige um ihren Schmuck gebracht. Die Männer hätten sich im Stadtteil Walle am Samstagabend Zutritt zu der Wohnung der Frau erschlichen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Sie hätten die 70-Jährige vor der Garage abgefangen, als sie ihren Rollstuhl abstellen wollte, und sich als Polizisten ausgegeben. Sie gaukelten ihr vor, dass es zu einem Einbruch in ihrer Wohnung gekommen sei, betraten dann vor der 70-Jährigen die Wohnung und täuschten einen Einbruch vor, indem sie alle Räume verwüsteten und Schubladen durchwühlten.

Dann holten sie die vor der Haustür wartende Frau herein, um mit ihr zu schauen, ob etwas gestohlen wurde. Dabei entwendeten die falschen Polizisten unbemerkt um die 20 Ringe und eine Geldkassette. Als die Betrüger die Wohnung wieder verlassen hatten, bemerkte die 70-Jährige den Diebstahl. Die Männer waren etwa 1,75 Meter groß, mit dunklem Bart und kräftiger Statur. Einer soll etwa 30 bis 40 Jahre alt sein, sein Begleiter etwas jünger. Die Polizei sucht nun nach Zeugen – und mahnte, grundsätzlich keine Unbekannten in die Wohnung zu lassen.

300 Verfahren wegen Schwarzfahrens – Bundespolizei stoppt 62-Jährigen

Ein 62 Jahre alter Schwarzfahrer, gegen den fast 300 Ermittlungsverfahren wegen Leistungserschleichung laufen, ist der Bundespolizei Hannover ins Netz gegangen. Bundespolizisten hätten den „notorischen Schwarzfahrer“ am Samstagabend aus einem Nachtzug von Hamburg nach Hannover geholt, teilte die Behörde am Sonntag mit. Der 62-Jährige habe weder einen Fahrschein noch Geld dabei gehabt. Der wohnsitzlose Mann werde mit acht Fahndungsnotierungen zur Aufenthaltsermittlung gesucht, allein die Bundespolizei habe innerhalb des vergangenen Jahres fast 300 Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet.

Dazu kommen laut Bundespolizei noch weitere Verfahren wegen Diebstahls, Hausfriedensbruchs und Körperverletzung. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Festnahme bis zu einem beschleunigten Verfahren an. Der Mann sei nun im Polizeigewahrsam.

Fußgänger in Nordhorn von Auto erfasst – schwer verletzt

Ein 21-jähriger Fußgänger ist in Nordhorn (Landkreis Grafschaft Bentheim) von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Aus bislang unbekannter Ursache hatte der Mann am Samstag plötzlich die Straße betreten, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Ein 54-jähriger Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und es kam zum Zusammenstoß. Der 21-jährige Fußgänger zog sich schwere Verletzungen zu und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Zur Schadenshöhe konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Der genaue Unfallhergang wird nun ermittelt.

Auto prallt gegen Baum – Fahrer schwer verletzt

Beim Aufprall eines Autos gegen einen Baum ist ein Autofahrer bei Ahlerstedt schwer verletzt worden. Der 21-Jährige war am späten Samstagabend aus bislang unbekannter Ursache von der Straße im Landkreis Stade abgekommen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Das völlig zerstörte Auto konnte der Mann zunächst noch selbstständig verlassen. Aufgrund seiner schweren Verletzungen wurde er dann mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Nach Angaben der Polizei hatte der Autofahrer kurz vor dem Unfall einen anderen Wagen überholt. Zudem sei die Fahrbahn regennass gewesen. Die genaue Unfallursache soll nun ermittelt werden.

Mann warnt Hausbewohner vor Feuer – und wird verletzt

Beim Brand in einem Mehrfamilienhaus in Friesoythe im Landkreis Cloppenburg ist ein Bewohner verletzt worden. Der Mann habe das Feuer am Samstagabend bemerkt und die übrigen Hausbewohner gewarnt, teilte die Polizei am Sonntag mit. Er erlitt eine Rauchvergiftung und kam ins Krankenhaus, die anderen Bewohner blieben unverletzt. Die Ursache des Brandes war zunächst unklar, die betroffene Wohnung wurde von dem Feuer vollständig zerstört. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

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