Blaulicht Niedersachsen

Streit an Haltestelle in Laatzen: Mann mit Messer schwer verletzt

| Lesedauer: 2 Minuten
Zwei Männer hatten sich vor der Attacke in Laatzen schon im Bus gestritten (Symbolbild).

Zwei Männer hatten sich vor der Attacke in Laatzen schon im Bus gestritten (Symbolbild).

Foto: Oliver Berg / dpa

Laatzen.  Dem Angriff in Laatzen war ein Streit vorausgegangen. Außerdem: Flüssigkeit tropft aus Gefahrstoff-Wagen – Großeinsatz in Lehrte. Ein Überblick.

Ein unbekannter Mann hat an einer Straßenbahnhaltestelle in Laatzen bei Hannover einen 34-Jährigen mit einem Messer schwer verletzt. Der Verletzte kam mit einem Rettungswagen in eine Klinik, wie eine Polizeisprecherin am Samstag sagte.

Der Täter flüchtete mit zwei Begleitern nach der Tat am frühen Samstagmorgen zu Fuß. Ein Zeuge alarmierte die Polizei. Die Beamten suchen nun nach den Unbekannten und bitten weitere Zeugen, sich zu melden. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung auf und sicherte am Samstag Spuren am Tatort.

Ersten Erkenntnissen zufolge waren der 34-Jährige und die drei Unbekannten zunächst in einer Straßenbahn in Richtung Rethen in Streit geraten. Der Grund hierfür war zunächst unklar. Nachdem alle an der Haltestelle Ginsterweg ausgestiegen waren, zog einer der Männer ein Messer und stach auf den 34-Jährigen ein. Der Täter und seine beiden Begleiter entkamen trotz einer eingeleiteten Fahndung. Der Haupttäter soll den Angaben der Polizei zufolge etwa 1,70 Meter groß sein und eine gelbe Jacke getragen haben.

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Tropfende Flüssigkeit aus Gefahrstoff-Wagen sorgt für Großeinsatz

Eine tropfende Flüssigkeit aus einem Tankwagen mit Gefahrstoff auf dem Containerbahnhof in Lehrte hat zu einem Großeinsatz der Feuerwehr geführt. Nach der Untersuchung in der Region Hannover konnten die Rettungskräfte aber schnell Entwarnung geben – bei der Flüssigkeit handelte es sich um Wasser. „An dem Tankwagen konnten wir keine Undichtigkeit feststellen“, sagte ein Feuerwehrsprecher am Samstag. Woher das Wasser kam, blieb zunächst unklar.

Wegen des zunächst vermuteten Gefahrstoffes war die Feuerwehr am Freitagabend mit einem Großaufgebot mit rund 90 Einsatzkräften und 19 Fahrzeugen ausgerückt, darunter der ABC-Zug der Region Hannover-Ost. Der Tankwagen hatten einen brennbaren und gesundheitsschädlichen Gefahrenstoff geladen, der etwa zur Herstellung von Korrosionsschutzmitteln verwendet wird.

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