Blaulicht Niedersachsen

A30: Polizei zieht Lkw-Fahrer mit drei Promille aus dem Verkehr

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Der Sattelschlepper fuhr in Schlangenlinien (Symbolbild).

Der Sattelschlepper fuhr in Schlangenlinien (Symbolbild).

Foto: Boris Roessler / dpa

Osnabrück.  Der Fahrer war in Schlangenlinien auf der Autobahn 30 bei Osnabrück unterwegs. Der Polizei-Überblick aus Niedersachsen.

Mit mehr als 3,1 Promille Alkohol hat ein Lastwagenfahrer bei einer Polizeikontrolle im Landkreis Osnabrück ins Testgerät geblasen. Die Beamten untersagten dem Mann daraufhin am Montagabend die Weiterfahrt und beschlagnahmten den Führerschein, wie ein Polizeisprecher am Dienstag mitteilte.

Ein Autofahrer hatte die Beamten verständigt, nachdem der 40-Tonner des Mannes auf der Autobahn 30 Hannover-Amsterdam bei Osnabrück in Schlangenlinien unterwegs und mehrfach auf andere Fahrstreifen geraten war. Auf dem Weg zum Kontrollort in Hasbergen habe der Fahrer in der Abfahrt mehrere Bordsteinkanten berührt, hieß es. Es sei aber niemand gefährdet worden. Dem betrunkenen Fahrer sei auch das Pusten in den Alkoholtester schwer gefallen.

Polizei schnappt mit Haftbefehl gesuchtem Mann

Das Überfahren einer roten Ampel hat in Bremen zahlreiche weitere Delikte eines Mannes ans Tageslicht gebracht. Am Ende der Polizeikontrolle musste der 42 Jahre alte Mann wegen eines noch offenen Haftbefehls ins Gefängnis, wie ein Polizeisprecher am Dienstag mitteilte. Die Beamten kontrollierten demnach den Mann am Montag nach seinem Rotlichtverstoß und stellten dabei fest, dass das Auto seit Mai als gestohlen galt, der Mann keinen gültigen Führerschein hatte und die Kennzeichen nicht zum Auto passten. In dem Wagen lagen neben Einbruchswerkzeug auch Kupferrohre. Ein Drogenschnelltest verlief positiv.

Bei sich anschließenden Wohnungsdurchsuchungen beschlagnahmte die Polizei weitere mutmaßliche Diebesbeute wie Uhren, Autoschlüssel und Fahrzeugpapiere. Der Haftbefehl resultiere aus einer nicht bezahlten Geldstrafe des 42-Jährigen, der nun vollstreckt worden sei. Gegen den Mann wurden weitere Ermittlungen eingeleitet.

Ermittlungen nach Bankraub laufen weiter

Einen Tag nach einem Bankraub in Achim bei Bremen dauert die Arbeit der Polizei an. Der Zentrale Kriminaldienst der Polizei in Verden ermittele intensiv, sagte ein Behördensprecher am Dienstag. Die polizeilichen Maßnahmen in der Bank seien inzwischen abgeschlossen. Ob es eine Spur von dem flüchtigen Täter gibt, wollte der Sprecher aus ermittlungstaktischen Gründen nicht kommentieren.

Ein Mann war am Montagmorgen in die Zweigstelle der Bank gekommen und anschließend mit der Beute geflüchtet. Er hatte nach dem Betreten der Bank einer Angestellten gedroht und soll danach Bargeld mitgenommen haben.

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