Polizei Niedersachsen Bremen

Autofahrer rammt bei Hannover parkenden Laster und stirbt

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In der Region Hannover hat es am Donnerstagabend einen tödlichen Unfall gegeben.

In der Region Hannover hat es am Donnerstagabend einen tödlichen Unfall gegeben.

Foto: Filmbildfabrik / Shutterstock (Symbolfoto)

Hannover.  Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zur Fahrweise des 61-Jährigen geben können. Im Kreis Harburg starb eine 82-Jährige nach einem Fahrradsturz.

Ein 61 Jahre alter Autofahrer hat in der Region Hannover mit seinem Wagen einen parkenden Lastwagen gerammt und tödliche Verletzungen erlitten. Jetzt sucht die Polizei nach Zeugen. Der Mann sei in Barsinghausen ungebremst auf den Sattelzug aufgefahren, teilte die Polizei am Freitag mit. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge war der 61-Jährige am Donnerstagabend auf der Bundesstraße 65 in Richtung Nordgoltern unterwegs, dann fuhr er auf den Parkplatz und rammte dort aus zunächst unbekannter Ursache den abgestellten Transporter. Dabei wurde das Dach des Wagens abgerissen, der Fahrer starb. Der Lastwagenfahrer wurde nicht verletzt.

Für die Bergung und die Unfallaufnahme musste die Bundesstraße an dem Parkplatz für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Polizei rief Zeugen, die Hinweise zur Fahrweise des 61-Jährigen oder zum Unfallhergang geben können, dazu auf, sich zu melden.

82 Jahre alte Frau stirbt im Kreis Harburg nach Fahrradsturz

Bei einem Fahrradunfall in Winsen im Landkreis Harburg ist eine 82 Jahre alte Frau gestorben. Sie sei gestürzt – ohne Beteiligung anderer Fahrer oder Fußgänger, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Die Frau verletzte sich so schwer am Kopf, dass sie mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus in Hamburg geflogen wurde. Dort starb sie einen Tag später – am Dienstag – an ihren Verletzungen.

Feuerwehr findet Leiche in brennender Wohnung

Bei einem Dachstuhlbrand in Bremen ist ein Mensch ums Leben gekommen. Die Identifizierung des Opfers sei noch nicht abgeschlossen, die Ermittlungen liefen, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Damit blieb zunächst unklar, ob es sich bei dem Opfer um eine Frau oder einen Mann handelt. Gegen Mittag musste die Feuerwehr erneut anrücken, um weitere Glutnester zu löschen. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Nach dem Alarm am frühen Freitagmorgen sahen die Einsatzkräfte nach Angaben der Feuerwehr bei ihrem Eintreffen Flammen aus dem Dach des dreistöckigen Wohn- und Geschäftshauses im Steintorviertel schlagen. Rettungstrupps mit Atemschutz gingen in das Gebäude und fanden im Dachgeschoss eine Leiche. Verletzte gab es nicht. Die Einsatzkräfte versuchten, ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude zu verhindern.

Der Brand sei weitgehend gelöscht, sagte der Sprecher. Es gebe kein offenes Feuer mehr, immer wieder würden aber kleine Glutnester gefunden. Die Ursache des Feuers war zunächst unklar. Die Dachgeschosswohnung sei zerstört, der Rest des Gebäudes unbewohnbar und auch die Geschäfte im Erdgeschoss seien „nicht nutzbar“.

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Defekt an Wohnmobil löst Wohnhausbrand aus – 300.000 Euro Schaden

Nach dem Brand eines Einfamilienhauses in Hatten im Landkreis Oldenburg gehen die Ermittler von einem Schaden von mindestens 300.000 Euro aus. Das Haus sei unbewohnbar und gelte als einsturzgefährdet, teilte die Polizei am Freitag mit. Die Brandermittler gingen davon aus, dass ein technischer Defekt an einem neben dem Haus geparkten Wohnmobil das Feuer verursachte.

Das Feuer war in der Nacht zum Donnerstag ausgebrochen. Ein 75 Jahre alter Bewohner des Hauses hatte einen lauten Knall gehört und den Brand entdeckt. Zusammen mit seiner 70 Jahre alten Frau konnte er das Haus unverletzt verlassen. Beide kamen zur Untersuchung ins Krankenhaus. Das Feuer hatte sich den Angaben zufolge von einem Carport, unter dem ein Personenwagen und das Wohnmobil standen, über die Giebelseite auf den Dachstuhl des Hauses ausgebreitet.

Feuerwehr rettet Verletzten aus brennender Wohnung

Die Feuerwehr hat einen verletzten Mann aus seiner brennenden Wohnung in Wilhelmshaven gerettet. Dieser sei mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gekommen, teilte die Stadt Wilhelmshaven am Freitag mit. Am Donnerstagabend war es demnach aus zunächst ungeklärter Ursache zu dem Feuer in der Dachgeschosswohnung gekommen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr brachten den Brand schnell unter Kontrolle. Ein Übergreifen der Flammen auf andere Wohnungen konnten sie verhindern. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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