Polizei Niedersachsen-Bremen

Bremen: Polizei fasst mutmaßlichen Sexualstraftäter im Bahnhof

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In Bremen hat die Polizei einen mutmaßlichen Sextäter festgenommen (Symbolbild).

In Bremen hat die Polizei einen mutmaßlichen Sextäter festgenommen (Symbolbild).

Foto: Robert Michael / dpa

Bremen.  Der 24-Jährige war zuvor in einem ICE ohne Fahrschein unterwegs und gab falsche Personalien an. Zudem zerstörte ein Feuer bei Oldenburg ein Wohnhaus.

Die Bundespolizei hat einen mutmaßlichen Sexualstraftäter im Bremer Hauptbahnhof festgenommen. Der 24-Jährige war am Mittwoch aufgefallen, weil er ohne Fahrschein in einem ICE unterwegs war und falsche Personalien angab, wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte.

Beim Überprüfen seiner Fingerabdrücke stellte sich dann heraus, dass gegen ihn seit Sommer 2021 zwei Haftbefehle des Amtsgerichts Fritzlar (Hessen) vorlagen – wegen sexueller Nötigung einer Minderjährigen sowie wegen Körperverletzung. Der Tatverdächtige wurde verhaftet und ins Bremer Polizeigewahrsam gebracht.

Kreis Verden: 400.000 Euro Schaden nach Brand in Tischlerei

Bei einem Brand in einer Tischlerei in Thedinghausen im Landkreis Verden ist ein Sachschaden von etwa 400.000 Euro entstanden. Nach ersten Erkenntnissen sei das Feuer am Donnerstagvormittag durch Fahrlässigkeit beim Arbeiten in dem Betrieb ausgebrochen, teilte die Polizei mit. Drei Menschen wurden vom Rettungsdienst vor Ort untersucht, mussten jedoch nicht in ein Krankenhaus gebracht werden.

Das Gebäude brannte komplett ab. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Häuser verhindern. Durch die Hitze und den Rauch wurden sie jedoch trotzdem beschädigt und sind vorerst nicht bewohnbar, sagte ein Feuerwehrsprecher. Mehr als 100 Rettungskräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren im Einsatz.

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Bremer Straßenbahn erfasst Fußgänger und verletzt ihn schwer

Ein 39-jähriger Fußgänger ist in Bremen von einer Straßenbahn erfasst worden. Er kam am Mittwochabend mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen soll der Mann trotz roter Ampel eine Straße überquert haben. Eine Tram, die zeitgleich losgefahren war, erfasste ihn. Der 39-Jährige geriet unter das vordere Räderpaar und musste von der Feuerwehr befreit werden. Andere Menschen wurden nicht verletzt.

Entwarnung nach Bombendrohung im Kreis Diepholz

Nach einer Bombendrohung in zwei Einkaufsmärkten in Stuhr im Landkreis Diepholz hat die Polizei am Donnerstagnachmittag eine Entwarnung gegeben. Einsatzkräfte hatten bei einer Durchsuchung mit Spürhunden nichts Verdächtiges gefunden, wie die Polizei per Twitter mitteilte. Am Vormittag sei eine telefonische Bombendrohung eingegangen. Bei den evakuierten Geschäften handelte es sich um einen Supermarkt und ein Möbelhaus in einem Gewerbegebiet. Am Nachmittag konnten beide wieder öffnen.

Unbekannte überfallen in Bremen Mann mit Schlagstock

Drei mit Schlagstock und Messer bewaffnete Täter haben einen 38-Jährigen in Bremen überfallen. Der Mann war in der Nacht zu Donnerstag unterwegs, als er plötzlich einen Schlag mit einem Schlagstock und mehrere Faustschläge gegen den Kopf erhielt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Mann ging zu Boden, die drei Angreifer schlugen und traten weiter auf ihn ein. Danach bedrohten die Unbekannten das Opfer mit einem Messer und forderten Jacke, Geld und Smartphone. Als der 38-Jährige sich ausziehen sollte, konnte er fliehen und alarmierte die Polizei. Er kam ins Krankenhaus. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Feuer zerstört Einfamilienhauses bei Oldenburg

Ein Feuer hat ein Einfamilienhaus in Ganderkesee (Landkreis Oldenburg) stark beschädigt. Sechs Menschen erlitten Rauchgasvergiftungen, wie die Polizei mitteilte. Vermutlich entstand das Feuer am Mittwochnachmittag in einem Kinderzimmer. Die genaue Ursache blieb zunächst unklar. Die Flammen breiteten sich im gesamten Haus aus.

Die 44-jährige Bewohnerin und ihre fünf Kinder im Alter von 2 bis 19 Jahren konnten das Gebäude verlassen, sie verletzten sich jedoch leicht bei eigenen Löschversuchen. Alle sechs wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Rund 70 Feuerwehrleute sowie fünf Rettungswagen und zwei Notärzte waren bis in den Abend hinein im Einsatz. Nach Angaben der Polizei entstand ein Sachschaden im niedrigen sechsstelligen Bereich.

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