Rapper drehte Video mit Waffen – SEK-Einsatz in Dortmund

Dortmund  Am Tag nach dem Anschlag auf den BVB-Bus mit echt aussehenden Waffen durch Dortmund fahren? Keine gute Idee. Das fand auch die Polizei.

Schwer bewaffnete Polizisten am Mittwoch in Dortmund (Symbolfoto).+

Schwer bewaffnete Polizisten am Mittwoch in Dortmund (Symbolfoto).+

Foto: Guido Kirchner / dpa

Ein Rapper mit äußerst schlechtem Timing hat in Dortmund einen SEK-Einsatz ausgelöst. Der Mann war am Nachmittag mit Bekannten durch die Stadt gefahren, dabei hatten die Männer echt aussehende Waffen gezeigt. Mehrere Menschen alarmierten die Polizei.

Die Polizei, nach dem Anschlag auf den BVB-Bus am Dienstagabend ohnehin in Alarmbereitschaft, eilte mit Verstärkung durch das SEK zum Einsatzort in der in der Lütge-Brück-Straße. Dort trafen sie auf den Musiker, der nach eigenen Angaben ein Musikvideo drehen wollte. „Völlig deplatziert“ nannte die Polizei dieses Verhalten.

Bei den Waffen handelte es sich um Soft-Air-Pistolen. Auch wenn sie keine scharfe Munition verschießen: Sie in der Öffentlichkeit zu tragen, ist trotzdem verboten. Deshalb bekam der Rapper eine „deutliche Ansage“, so die Polizei. Hinzu kam ein Platzverweis und eine Anzeige.

Polizei zeigt Präsenz vor BVB-Spiel
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(waz)

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