Rapperin Schwesta Ewa löst SEK-Einsatz wegen Waffen-Bild aus

Stuttgart  Ein Foto bei Instagram hat einen Polizeieinsatz in Stuttgart ausgelöst. Als mutmaßliche Täterin gilt eine Rapperin mit Haft-Erfahrung.

Ewa Malanda, bekannt als Rapperin Schwesta Ewa, bei einem Gerichtsprozess im Jahr 2017.

Ewa Malanda, bekannt als Rapperin Schwesta Ewa, bei einem Gerichtsprozess im Jahr 2017.

Foto: Arne Dedert / dpa

Erfahrungen mit der Polizei und der Justiz hatte die Rapperin Schwesta Ewa in den vergangenen Monaten mehr gesammelt, als mancher in seinem ganzen Leben. Trotzdem ist am Freitag wohl eine neue Episode hinzugekommen: mit einem Foto soll sie einen SEK-Einsatz ausgelöst haben.

Wie die Polizei mitteilte, war das Spezialeinsatzkommando ausgerückt, nach dem in sozialen Netzwerken ein Beitrag aufgetaucht war, auf dem echt aussehende Schusswaffen abgebildet waren.

Den Post hatte demnach eine 33-jährige Frau abgesetzt – laut „Bild“ Schwesta Ewa. Die Zeitung beruft sich darauf, dass die Rapperin in einer Instagram-Story selbst über den Vorfall berichtet habe.

Schwesta Ewa zum zweiten Mal von SEK festgenommen

Nach dem Waffen-Post hatte die Polizei schnell den Aufenthaltsort der Rapperin in einem Hotel ermittelt und das Gebäude umstellt. Das SEK habe die Frau dann vorläufig festgenommen. Waffen wurden in dem Zimmer allerdings nicht gefunden. Die Behörden prüfen nun, ob die Rapperin den Polizeieinsatz bezahlen muss.

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Schwesta Ewa – bürgerlich Ewa Malanda – hatte bereits im Jahr 2016 Kontakt zu einem SEK. Damals war sie festgenommen worden, weil sie Fans gezwungen haben soll, für sie als Prostituierte zu arbeiten. Malanda, die selbst als Prostituierte gearbeitet hat, wurde in einem Prozess im Jahr 2017 wegen sexueller Verführung Minderjähriger, Körperverletzung und Steuerhinterziehung zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. (ac)

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