Schüsse und blockierte Autobahn – Hochzeitskorso eskaliert

Lübeck  In Lübeck schlug am Wochenende eine Hochzeitsgesellschaft extrem über die Stränge. Aus einem Autokorso heraus fielen sogar Schüsse.

Eine Schreckschusspistole. Ein Hochzeitskorso geriet in Lübeck aus dem Ruder. Es fielen Schüsse (Symbolfoto).

Eine Schreckschusspistole. Ein Hochzeitskorso geriet in Lübeck aus dem Ruder. Es fielen Schüsse (Symbolfoto).

Foto: Oliver Killig / dpa

Da war die feierwütige Gesellschaft wohl etwas übermütig geworden. Die Polizei in Lübeck hat am Wochenende den Autokorso einer Hochzeitsgesellschaft mit 26 Fahrzeugen auf der Autobahn gestoppt – weil aus einem der Wagen heraus offenbar geschossen wurde, wie die Polizei mitteilte.

Aber nicht nur das: Ein anderer Autofahrer stellte sich mit seinem Wagen kurzzeitig quer auf die Autobahn und brachte so den Verkehr zum Erliegen.

Zeugen riefen die Polizei, woraufhin diese die Hochzeitsgesellschaft auf einen Parkplatz lenken und dort die Fahrzeugführer überprüfen und die Wagen durchsuchen konnte. Dabei wurden sechs Schusswaffen sichergestellt.

Ähnliche Fälle in Frankfurt und Salzgitter

Gegen den 21-Jährigen, der seinen Wagen quer auf die Fahrbahn stellte, wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt. Die sichergestellten Schusswaffen werden waffenrechtlich beurteilt, heißt es.

Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art. Erst vor einer Woche wurden in der Frankfurter Innenstadt ebenfalls Schüsse mit einer Schreckschusspistole aus einem Autokorso einer Hochzeitsgesellschaft abgefeuert. Und auch in Salzgitter ereignete sich bereits Ende Februar ein solcher Fall. Damals wurden von der Polizei rund 40 Autos gestoppt, nachdem mehrere Schüsse abgefeuert wurden. (jei)

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