Gesundheitsgefahr: Aldi Nord ruft Tiefkühl-Garnelen zurück

Zoutkamp.  Aldi Nord ruft Tiefkühl-Garnelen wegen Spuren eines Tierarzneimittels zurück. Was das bedeutet – und was Kunden jetzt wissen müssen.

Diese Lebensmittel werden am häufigsten zurückgerufen
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Der Lebensmitteldiscounter Aldi Nord hat Tiefkühl-Garnelen zurückgerufen. Wie es am Freitag in einer Mitteilung hieß, führte der niederländische Lieferant Heiploeg International Gründe des vorsorglichen gesundheitlichen Verbraucherschutzes an.

Bei dem zurückgerufenen Produkt handelt es sich um die „King-Prawns Garnelenschwänze“, Sorte „Natur“, der Marke „Gourmet Fruits de Mer“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 3. Januar 2022. Bei der Untersuchung der Garnelen sei ein Tierarzneimittel aufgefallen.

Garnelen bei Aldi Nord zurückgerufen – Spuren von Tierarzneimittel

„Eine gesundheitliche Beeinträchtigung ist nicht mit abschließender Sicherheit ausgeschlossen“, hieß es in der Mitteilung. Die Garnelen wurden in Aldi-Nord-Filialen in Hamburg, Schleswig-Holstein, Thüringen, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt verkauft.

Produkte mit anderen Mindesthaltbarkeitsdaten sowie weitere Artikel der Firma Heiploeg International seien nicht betroffen. Kunden können das zurückgerufene Produkt in den Filialen zurückgeben.

Am Donnerstag hatten Rewe und Penny Weintrauben wegen möglicher Pestizidbelastung zurückgerufen. In der vergangenen Woche gab es zahlreiche Rückrufe wegen Plastikteilen, etwa bei Zupfkuchen von Rewe und Fischfilet von Netto.

(dpa/lhel)

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