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Urlaub in Deutschland: Die Corona-Regeln der Bundesländer

Berlin.  Die Corona-Pandemie hat auch den Urlaub im eigenen Land verändert. Welche Regeln gelten beim Urlaub in Deutschland wo? Ein Überblick.

Urlaub in Zeiten von Corona: Das müssen Sie wissen

Das Coronavirus hat die Urlaubsplanung vieler Menschen komplett umgeworfen. Doch es gibt Hoffnung für den spontanen Sommerurlaub: Immer mehr Lockerungen treten in Kraft.

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  • In vielen Bundesländern sind die Sommerferien bereits in vollem Gang
  • Aufgrund von Corona verbringen viele Menschen ihren Urlaub dieses Jahr lieber in Deutschland
  • Obwohl es immer mehr Lockerungen gibt, müssen Sie beim Urlaub in Deutschland einige Regeln beachten
  • Wir geben Ihnen einen Überblick über die Corona-Regeln in den Bundesländern

In vielen Bundesländern haben die Ferien begonnen. Wer trotz Corona-Krise in Europa verreisen möchte, kann das wieder tun. Die Bundesregierung hat die internationale Reisewarnung für 31 europäische Länder aufgehoben. Bis mindestens 31. August gilt aber weiterhin eine Reisewarnung für Länder, die nicht zur Europäischen Union, den Schengen-assoziierten Staaten und Großbritannien gehören. Die Warnung gilt unter anderem für die Türkei.

Um Fliegen zu vermeiden, bleiben 2020 aber viele lieber im eigenen Land. Und Deutschland hat viel zu bieten – aber auch lokal unterschiedliche Maßnahmen zur Einschränkung der Pandemie. Ein Überblick über die Vorgaben und Regeln für Ihren Urlaub in Deutschland.

Urlaub in Deutschland: Was ist während der Corona-Pandemie erlaubt?

Kurz gesagt: Es gibt keine einheitlichen Regelungen für die Wiederaufnahme des Tourismus und der Gastronomie in Deutschland. Jedes Bundesland hat selbst geregelt, wann und in welchem Umfang Hotels, Ferienwohnungen, Campingplätze und Gastronomiebetriebe wieder öffnen dürfen.

Allerdings haben sich Bund und Länder auf eine einheitliche Regelung geeinigt: Menschen aus einem Landkreis mit hohem Infektionsgeschehen – das heißt mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Einwohnerinnen innerhalb der letzten 7 Tage – dürfen nur dann in einem Hotel untergebracht werden, wenn ihnen ein ärztliches Zeugnis bestätigt, dass sie keine Infektion haben.

Ein entsprechender Test darf höchstens 48 Stunden vor der Anreise vorgenommen worden sein. Außerdem haben die meisten Bundesländer Einschränkungen für Reisende aus Corona-Hotspots wie dem Kreis Gütersloh und dem Kreis Warendorf auf den Weg gebracht. Betroffene aus den Regionen sollten sich vorab über die geltenden Regelungen informieren.

Wir geben einen Überblick über alles, was man zu Reisen innerhalb Deutschlands in der Corona-Krise wissen muss.

Urlaub machen in Bayern: Was ist erlaubt?

Seit dem 30. Mai sind Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Campingplätze in Bayern für Touristen wieder geöffnet. Seit dem 17. Juni ist der Aufenthalt in der Gastronomie und Hotellerie mit der Familie sowie mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands oder in einer Gruppe von bis zu zehn Personen gestattet.

Seit dem 8. Juni sind Freibäder wieder geöffnet, seit dem 22. Juni zusätzlich Hallenbäder, Innenbereiche von Thermen und Hotelschwimmbädern einschließlich der Wellness- und Saunaangebote. Die Einrichtungen müssen entsprechende Hygienekonzepte zum Schutz der Gäste und Mitarbeiter umsetzen.

Seit dem 15. Juni sind auch wieder Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich sowie Kinovorstellungen mit bis zu 100 Gästen in Innenräumen und mit bis zu 200 Gästen im Freien möglich. Besucher müssen sich aber an die Maskenpflicht halten. Öffentliche Großveranstaltungen bleiben mindestens bis zum 31. August untersagt.

Möglich sind Ausflüge in die Natur, aber auch der Besuch von Einrichtungen im Freien wie Baumwipfelpfaden und Freizeitparks oder die Teilnahme an geführten Wandertouren und Stadtführungen. In Bayern gilt ein Beherbergungsverbot für Besucher aus einem Risikogebiet wie Gütersloh. Ausnahmen für Besucher mit ärztlichen Attests gibt es nicht.

Urlaub in Berlin: Das dürfen Touristen in der Hauptstadt tun

In Berlin dürfen seit dem 25. Mai Hotels und andere Beherbergungsbetriebe sowie Ferienwohnungen wieder öffnen – unter Einhaltung der Hygieneregeln. Kontaktbeschränkungen gibt es in Berlin keine mehr, Abstands- und Hygieneregeln gelten aber weiterhin.

Spa- und Wellnessbereiche müssen allerdings weiter geschlossen bleiben. Auch gewerbliche Ausflugs- und Stadtrundfahrten und Führungen im Freien sind seit 25. Mai wieder erlaubt, wenn der Mindestabstand eingehalten wird. Restaurants und Imbisse dürfen seit 15. Mai wieder öffnen, die Begrenzung der Öffnungszeiten von 6 bis 23 Uhr ist gestrichen.

Seit dem 2. Juni dürfen auch Kneipen und Shisha-Bars wieder Gäste bewirten. Die Betreiber sind dazu verpflichtet, Anwesenheitslisten zu führen, in denen sie die Namen, Adressen und Kontaktdaten aller Gäste festhalten.

Stadtrundfahrten und -Führungen im Freien dürfen seit dem 25. Mai unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln wieder angeboten werden. Clubs und Diskotheken müssen weiter geschlossen bleiben.

Reisende aus Gebieten mit hohem Infektionsgeschehen müssen in Berlin für zwei Wochen in Quarantäne, wenn sie keinen negativen Corona-Test vorweisen können.

Lesen Sie hier: Sommerurlaub zu Corona-Zeiten: Das gilt jetzt im Ausland

Reisen nach Brandenburg: Diese Regeln gelten jetzt

Brandenburg erlaubt seit dem 15. Mai Dauercamping, Camping in Wohnmobilen und Übernachtungen in Ferienwohnungen und -häusern. Seit dem 25. Mai sind „sämtliche touristische Vermietungen wieder uneingeschränkt unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln“ möglich. Restaurants dürfen seit 15. Mai wieder Gäste bewirten, die Gaststätten sind geöffnet.

Bestimmte Bereiche in Spa- und Wellnesscentern dürfen unter strengen Auflagen wieder öffnen. Noch geschlossen bleiben Dampfsaunen und Dampfbäder. Auch Diskotheken und Clubs bleiben vorerst geschlossen. Diese Regeln gelten vorerst bis zum 16. August.

Öffentliche und private Veranstaltungen können wieder mit bis zu 1.000 Teilnehmenden stattfinden und Gaststätten dürfen wieder ohne zeitliche Begrenzung geöffnet haben.

Wenn sie keinen keinen negativen Corona-Test nachweisen können, gilt ein Beherbergungsverbot für Besucher aus Risikogebieten. Kann ich trotz Kurzarbeit genehmigten Urlaub nehmen?

Hamburg-Urlaub: Das ist in der Hansestadt erlaubt

In Hamburg ist das Übernachten in Hotels seit 18. Mai wieder erlaubt, allerdings sind zum Beispiel keine Frühstücksbuffets in den Hotels gestattet. Die Wellness- und Fitnessbereiche der Hotels dürfen auch noch nicht wieder öffnen.

Fahrten mit Bussen und Ausflugsschiffen sind zu touristischen Zwecken wieder erlaubt. Ein Besuch in Museen, Ausstellungshäusern und Gedenkstätten ist möglich.

Restaurants und Kinos dürfen unter Beachtung der Hygieneregeln wieder öffnen. Seit dem 1. Juli sind unter Auflagen wieder Veranstaltungen mit bis zu 1000 Teilnehmern im Freien und 650 Teilnehmern in geschlossenen Räumen zulässig. Freibäder und Bäder mit kombiniertem Außen- und Innenbereich dürfen seit dem 2. Juni unter strengen Auflagen wieder geöffnet werden.

Eine Verschärfung gibt es für Touristen aus den deutschen Corona-Hotspots wie dem Kreis Gütersloh. Für sie gilt seit dem 1. Juli ein Beherbergungsverbot. Betroffen sind Reisende aus Kommunen, in denen die von Bund und Ländern vereinbarte Höchstgrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten ist, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. Ausnahmen gelten für Personen mit negativem Corona-Test, der aber nicht älter als 48 Stunden sein darf.

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Auszeit in Hessen: Das geht zu Corona-Zeiten

Pensionen, Privatzimmer und Hotels dürfen in Hessen seit 15. Mai wieder Gäste aufnehmen. Zum Hotel gehörende Sauna-, Schwimm- und Wellnessbereiche dürfen seit dem 28. Mai ausschließlich für übernachtende Hotelgäste geöffnet werden. Auch Campingplätze und Ferienwohnungen können wieder vermietet werden.

Gaststätten und Bars sind geöffnet, Clubs und Diskotheken bleiben jedoch weiterhin geschlossen. Seit dem 15. Juni dürfen auch Schwimmbäder wieder öffnen.

Es gilt ein Beherbergungsverbot für Besucher aus einem Risikogebiet, wenn sie nicht negativ getestet wurden.

Urlaub im Ländle: Was ist in Baden-Württemberg möglich?

In Baden-Württemberg dürfen Hotels, Campingplätze und Ferienwohnungen seit dem 29. Mai wieder Gäste empfangen. Cafés, Biergärten und Restaurants dürfen schon seit 18. Mai wieder öffnen. Schwimmbäder und Indoorsportanlagen dürfen ebenfalls öffnen.

Seit 1. Juli sind Messen und kleinere Sportevents mit bis zu 100 Menschen wieder möglich. Ab dem 1. August ist auch eine Teilnehmerzahl von bis zu 500 Menschen erlaubt. Großveranstaltungen wie Volksfeste bleiben bis mindestens Ende Oktober verboten.

Seit 25. Juni besteht in Baden-Württemberg ein Beherbergungsverbot für Gäste aus Landkreisen mit einem hohen Infektionsgeschehen.

Mecklenburg-Vorpommern: Das dürfen Touristen

Hotels und Ferienwohnungen in Mecklenburg-Vorpommern sind geöffnet, gleiches gilt für Campingplätze. Restaurants und Kneipen sowie Schwimm- und Wellnessbäder dürfen ebenfalls öffnen, Clubs und Diskotheken müssen geschlossen bleiben.

Voraussetzung für touristische Reisen nach Mecklenburg-Vorpommern ist der Nachweis mindestens einer gebuchten Übernachtung. Tagesausflüge aus anderen Bundesländern und dem Ausland ohne Übernachtung sind momentan noch nicht möglich.

Busreisegruppen aus anderen Bundesländern dürfen spätestens ab 10. Juli wieder Tagesfahrten in den Nordosten. Individueller Tagestourismus aus anderen Bundesländern nach Mecklenburg-Vorpommern mit Bahn oder Auto bleibt aber weiterhin untersagt.

Hintergrund ist, dass die Behörden im Fall von Corona-Infektionen wissen wollen, wer im Land gewesen ist, um Infektionsketten aufspüren zu können. Busreise-Unternehmen haben die Daten ihrer Reisegäste.

Museen, Theater, Konzerthäuser sowie Schwimmbäder einschließlich Wellnessbereichen und Freizeitparks sind geöffnet. Veranstaltungen sind mit maximal 100 Teilnehmern im Inneren und 300 Teilnehmern im Außenbereich möglich.

Menschen aus Kreisen mit hohem Infektionsgeschehen dürfen nicht im Bundesland übernachten, es sei denn, sie haben einen negativen Test.

Touristen aus ganz Deutschland dürfen wieder an die Ostsee
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Urlaub in Niedersachsen: Auch die Inseln haben die Beschränkungen gelockert

In Niedersachsen dürfen Hotels, Pensionen und Jugendherbergen seit dem 22. Juni wieder zu 100 Prozent mit Gästen belegt werden. Zuvor galt eine Beschränkung auf 80 Prozent. Freizeitstätten, Jugendbildungsstätten und vergleichbare Einrichtungen dürfen seit dem 8. Juni wieder öffnen. Seit dem 22. Juni dürfen auch Indoor-Freizeiteinrichtungen den Betrieb wieder aufnehmen.

Bars und Kneipen dürfen öffnen, genau wie Freizeitbäder. Möglich sind Kulturveranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 250 Personen.

Mit einem Drei-Stufen-Plan will Niedersachsen schrittweise die coronabedingten Einschränkungen für den Tourismus zurücknehmen.

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Bereits seit Anfang Mai können Dauercamper ihre Quartiere wieder nutzen und die Inseln sind wieder für Menschen zugänglich, die dort eine Zweitwohnung oder einen Dauerplatz auf einem Campingplatz besitzen.

Auf den Inseln ist seit dem 25. Mai der Übernachtungstourismus auch wieder in Hotels zulässig. Die vier Küstenlandkreise haben zusätzlich Regelungen zum Tagestourismus erlassen.

Für Menschen aus dem Kreis Gütersloh gilt ein Beherbergungsverbot, wenn sie keinen negativen Corona-Test vorweisen können.

Geheimtipps an Nord- und Ostsee
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Nordrhein-Westfalen: Das sind die Regeln für den Tourismus

Ferienwohnungen und Campingplätze sind in Nordrhein-Westfalen seit 11. Mai wieder geöffnet, ebenso wie Gaststätten. Seit dem 21. Mai sind auch Übernachtungen in Hotels wieder erlaubt. Bars, Schwimmbäder und Thermen dürfen seit dem 30. Mai wieder öffnen. Clubs und Diskotheken bleiben geschlossen.

Großveranstaltungen sind bis mindestens 31. August untersagt. Museen und Ausstellungen können öffnen, an Veranstaltungen im Kultur- oder Bildungsbereich dürfen wieder bis zu 100 Personen teilnehmen.

Ausnahmen bilden aufgrund des Corona-Ausbruch in Fleischbetrieben die Kreise Gütersloh und Warendorf. Hier ist das öffentliche Leben erneut stark eingeschränkt worden. Diese Regelungen gelten zunächst bis zum 7. Juli.

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Urlaub in Rheinland-Pfalz: Das ist erlaubt

In Rheinland-Pfalz dürfen Campingplätze für Dauercamper und Wohnmobile sowie Tagesausflugsschiffe seit 13. Mai wieder den Betrieb aufnehmen. Hotels, Ferienwohnungen und Jugendherbergen folgten am 18. Mai. Auch Reisen mit Bussen und Schiffen sind wieder möglich.

Restaurants und Bars dürfen seit 27. wieder öffnen, ebenso Schwimmbäder. Es gibt allerdings eine Corona-Sperrstunde ab 24 Uhr. Theater, Kinos und Konzerthäuser sind offen, Clubs und Diskotheken weiterhin geschlossen.

Seit 10. Juni dürfen Freizeitparks öffnen, Veranstaltungen drinnen, darunter auch Märkte, mit bis zu 150 Personen sind unter Auflagen seit dem 24. Juni erlaubt. Bei Veranstaltungen draußen dürfen sogar 350 Menschen zusammenkommen.

Reisen und Urlaub im Saarland: Die aktuellen Regelungen

Im Saarland dürfen Hotels und Gastbetriebe seit 2. Juni wieder unbegrenzt Gäste aufnehmen. Reisebusreisen sind unter Auflagen erlaubt. Restaurants und Kneipen dürfen bis 24 Uhr öffnen. Freibäder, Strandbäder, Thermen und Hallenbäder können seit 8. Juni wieder öffnen. Auch Kinos, Theater, Museen, Tier- und Freizeitparks haben geöffnet. Veranstaltungen im Innern (bis 50 Personen) und im Freien (bis 100 Personen) sind ebenfalls erlaubt – unter Auflagen.

Urlaub in Zeiten von Corona: Das müssen Sie wissen
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Familie besuchen und Kurzurlaub in Sachsen: Ab wann wieder möglich?

Sachsen erlaubt seit 15. Mai das Übernachten in Ferienwohnungen und Hotels wieder, Campingplätze haben geöffnet, und auch Gaststätten und Kneipen dürfen Besucher empfangen. In einer Gaststätte oder einem angemieteten Raum dürfen sich sogar bis zu 50 Menschen bei Familienfeiern treffen.

Freibäder, Museen, Zoos und Gedenkstätten sind geöffnet, ebenso Kinos, Theater und Konzerthäuser. Auch Freizeitparks dürfen unter Hygieneauflagen öffnen.

Urlaub in Sachsen-Anhalt: Die momentane Situation

In Sachsen-Anhalt dürfen Hotels, Ferienhäuser und -wohnungen seit 28. Mai wieder an Gäste vermietet werden, Campingplätze sind ebenfalls geöffnet, genau wie Kinos, Theater, Museen und Zoos, Restaurants und Bars. Frei- und Hallenbäder dürfen ebenfalls Besucher empfangen, genau wie Autokinos und Freizeitparks. Allein Theater, Opern und Kinos bleiben vorerst geschlossen.

Bei privaten Feiern dürfen bis zu 20 Menschen zusammenkommen, ab dem 2. Juli sollen es sogar 50 sein. Dann sollen bei fachkundig organisierten Veranstaltungen im Freien auch wieder bis zu 1000 Menschen erlaubt sein, in Innenräumen ist die Teilnehmerzahl zunächst auf 250 begrenzt. Ab 1. September dürfen drinnen 500 Menschen zusammenkommen.

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Strandurlaub in Schleswig-Holstein: So sieht er in diesem Jahr aus

Schleswig-Holstein lässt Zweitwohnungsbesitzer und Dauercamper seit 4. Mai wieder einreisen – das gilt auch für die Inseln und Halligen. Besuche in Ferienwohnungen, Hotels und auf dem Campingplatz sind wieder möglich, Inseln und Halligen dürfen wieder betreten werden.

Reisende aus Corona-Hotspots wie dem Kreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen müssen allerdings in Quarantäne. Helgoland erlaubt die Einreise aus Corona-Gebieten nur, wenn ein aktueller negativer Test oder eine geeignete Quarantänemöglichkeit nachgewiesen werden können.

Für alle anderen stehen Restaurants und Bars wieder offen. Theater, Kinos, Museen und Tierparks sind ebenfalls geöffnet, genau wie Hallen- und Freizeitbäder sowie die Wellness-Bereiche von Hotels. Busreisen sind erlaubt, wenn nur maximal 50 Prozent der Sitzplätze belegt werden. Spielhallen und Kinos dürfen mit reduzierten Besucherzahlen und Hygienekonzepten öffnen.

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Urlaub in Thüringen: Was ist erlaubt?

In Thüringen sind Campingtourismus sowie Besuche in Hotels und Ferienwohnungen seit 13. Mai wieder möglich. Das allgemeine Kontaktverbot ist seit 13. Juni aufgehoben. Restaurants, Bars, Freizeitparks, Kinos, Museen, Theater und Konzerthäuser dürfen öffnen, ebenso Freizeit- und Hallenbäder, Saunen oder Thermen. Auch Reisebusveranstaltungen sind wieder erlaubt. Für Kinos gibt es dagegen noch keinen Wiedereröffnungstermin.

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(fmg/dpa/AFP)

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